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Radverkehr aktuell

07.08.2018

Pendeln am Moselufer

Dieser Abschnitt des Radwegs am Ufer der Dreisam entspricht in vieler Hinsicht dem Ausbaustandard für eine Pendlerradroute. Foto: Dirk Schmidt
Mehrere Tausend Berufstätige und Schüler pendeln täglich von Konz und Schweich nach Trier, viele davon mit dem Auto. Eine gut ausgebaute und beschilderte Pendlerradroute zwischen den drei Städten könnte den Anteil des umweltfreundlichen Fahrrads am Berufsverkehr erhöhen. Die Kommunen haben dazu eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

19.06.2018

Kritische Masse zeigt Präsenz

Teilnehmer der Critical Mass Trier demonstrieren Stärke auf dem Viehmarkt.
Der Autoverkehr nimmt viel Platz in einer Stadt in Anspruch. Bei der Bewegung „Critical Mass" geht es darum, möglichst viele Radfahrer gleichzeitig auf die Straßen zu bringen, um den öffentlichen Raum zurück zu erobern. Auch in Trier schwingen sich Aktivisten einmal im Monat in den Sattel – an einem Termin, an dem es in vielen Städten weltweit ähnliche Aktionen gibt.

12.06.2018

Flott durch die Südstadt

Als flankierende Maßnahme zur künftigen Beschilderung als Fahrradstraße wurden an der Einmündung der Eberhardstraße in die Südallee bereits auffällige neue Markierungen aufgebracht. Foto: Tiefbauamt
Eine Straße fast ohne Autos, auf der man mitten auf der Fahrbahn sicher nebeneinander her radeln kann? So in etwa sieht der urbane Traum jedes Radfahrers aus. Solche „Fahrradstraßen" sind in der Straßenverkehrsordnung vorgesehen, in der Realität sind sie bisher in den meisten Städten die Ausnahme. Trier will demnächst in der Südstadt eine erste Route ausweisen.

02.07.2018

Sechsmal um den Äquator geradelt

Bei der Aktion Stadtradeln 2018 legten 1125 Triererinnen und Trierer 242.822 Kilometer zurück. Das entspricht in etwa der sechsfachen Länge des Äquators und einer Ersparnis von circa 34 Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zu einer Autofahrt über die gleiche Strecke. Der Rekord aus dem Vorjahr wurde nur ganz knapp verpasst.

05.06.2018

Schieben statt fahren zwischen 11 und 19 Uhr

In der Fußgängerzone (blau markierter Bereich) ist Radfahren nur von 19 bis 11 Uhr erlaubt. Die grün markierten Bereiche wie Domfreihof und Viehmarkt sind hingegen ganztägig für Radverkehr geöffnet. Die gestrichelten Linien zeigen die beiden Umfahrungsmöglichkeiten der Fußgängerzone auf der Ost- und Weststrecke. Karte: Stadtplanungsamt
Viele Radfahrer stellen sich die Frage, ob und wenn ja, wann sie in der Fußgängerzone fahren dürfen. Die Regelung ist ganz einfach: Dort, wo sehr viele Fußgänger unterwegs sind, ist das Radfahren nur zwischen 19 und 11 Uhr erlaubt. Auf den eher peripher gelegenen Straßen oder Plätzen dürfen Radler den ganzen Tag ohne Einschränkungen fahren.

29.05.2018

Unterwegs auf Streifen und Spuren

Radfahrstreifen, Umweltspur, Schutzstreifen: Neben dem klassischen Radweg sind in der Straßenverkehrsordnung noch etliche andere Führungen des Fahrradverkehrs vorgesehen. In dieser Folge der Serie „Radverkehr für Trier" stellen wir die wichtigsten mit Beispielbildern aus Trier vor.

15.05.2018

Ab durch die Mitte

Der Ausschnitt des Stadtplans zeigt den Verlauf der City-Radrouten West (blau) und Ost (rot) sowie die Anschlüsse in die Nord- und Südstadt (schwarz). Eine durchgehende Beschilderung der beiden Routen, wie im Radverkehrskonzept vorgesehen, steht noch aus. Grafik: Geoinformation/Stadtplanung/PA
Mit dem Fahrrad quer durch die Trierer Innenstadt – das sollte auch zwischen 11 und 19 Uhr, wenn die Fußgängerzone für Radler gesperrt ist, kein Problem sein. Östlich und westlich der Einkaufsstraßen verlaufen zwei Umfahrungsrouten, die in den letzten Jahren für den Radverkehr optimiert wurden. Die Rathaus Zeitung checkt im ersten Teil der Radverkehrsserie den aktuellen Ausbaustand.

18.04.2018 | Verkehr

Radrouten im Videotest

Foto: Pixabay
Für den Fahrradverkehr in der Altstadt gibt es zwei Hauptrouten, die westlich und östlich entlang der Fußgängerzone verlaufen. In vielen Einzelabschnitten wurde in den vergangenen Jahren die Radverkehrsinfrastruktur optimiert. In einem Film von Marian Kost und Georg Härtl wird die Befahrung der beiden Strecken aus Sicht eines Radfahrers dokumentiert.

06.12.2017 | Teilstück Nord-Süd-Achse

Radweg an Hindenburgstraße

Andreas Heinen (r.) und Martin Becker vom städtischen Tiefbauamt versetzen Verkehrsschilder, damit die Radfahrer freie Fahrt haben.
Ein bisheriger Parkplatz an der Hindenburgstraße ist als Rad- sowie als Fußgängerweg ausgewiesen worden. Gemäß dem Radverkehrskonzept wird die zentrale Achse von Nord nach Süd damit um ein weiteres wichtiges Teilstück ergänzt.

07.11.2017 | Fahrradverkehr

Nord-Süd-Achse rückt näher

In der Weberbach wurde zu Demonstrationszwecken bereits eines der neuen Piktogramme auf die Straße geklebt. Die endgültige Markierung folgt bald.
Bequem und sicher mit dem Fahrrad von Ruwer bis Mariahof: Diese 8,3 Kilometer lange Nord-Süd-Achse ist das erste Großprojekt, das im Rahmen des Radverkehrskonzepts umgesetzt wird. Zwei größere Lücken in der Paulinstraße und der Weberbach sollen noch in diesem Jahr mit einer innovativen Markierung geschlossen werden.