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Radverkehr aktuell

15.01.2019 | Bürgerhaushalt

Radverkehr mobilisiert die Bürger

Viele Teilnehmer forderten im Bürgerhaushalt, das Radwegenetz auszubauen. Durch neue zügige und sichere Verbindungen könnten auch mehr Autofahrer zum Umstieg auf das Rad bewegt werden.
Wofür die Stadt in den Jahren 2019 und 2020 Geld ausgibt, hat der Stadtrat im Dezember beschlossen. Im Rahmen des Bürgerhaushalts konnten alle Triererinnen und Trierer auch wieder eigene Vorschläge einbringen. 187 Anregungen gaben sie dazu auf der Online-Plattform trier-mitgestalten.de ein, einen Großteil davon zum Thema Verkehr.

22.11.2018 | Fahrradstrasse Trier-Süd

Vorfahrt für Radlerinnen und Radler

Flankiert von Mitgliedern des kommunalpolitischen Arbeitskreises Radverkehr durchschneiden Wolfram Leibe und Andreas Ludwig das Band zur Freigabe der ersten Trierer Fahrradstraße.
Es ist ein wichtiges Symbol für den Wandel in der Trierer Verkehrspolitik: Auf einem gut 700 Meter langen Straßenzug in Trier-Süd genießen Radfahrer nun Vorfahrt. Voraussetzung für Triers erste Fahrradstraße war unter anderem eine Verkehrszählung.

25.10.2018 | Hauptbahnhof

170 sichere Plätze in neuer Fahrradstation

In der Fahrradgarage können die Zweiräder auf zwei Ebenen abgestellt und mit dem eigenen Schloss an den Bügel angeschlossen werden.
Nach fünf Monaten Bauzeit wurde am Mittwoch die von den Stadtwerken betriebene Fahrradstation am Hauptbahnhof eröffnet und kann bis zum 4. November kostenlos getestet werden. Die Garage bietet insgesamt 170 wetterfeste und sichere Abstellplätze für Pendler, die am Bahnhof vom Fahrrad auf den Zug oder den Bus umsteigen wollen.

21.08.2018

Das letzte Stück des Ruwer-Radwegs

In dem Luftbild ist der geplante neue Rad- und Gehweg mit Grünstreifen entlang der Ruwerer Straße eingezeichnet. Für die sichere Verknüpfung mit dem Radweg am Grüneberg (links) ist der Bau einer Verkehrsinsel geplant .Abbildung: Tiefbauamt
Hermeskeil, Kell am See, Zerf, Sommerau, Waldrach, Kasel – alles Stationen des Ruwertal-Radwegs, der auf der Strecke der 1998 stillgelegten Hochwaldbahn verläuft. Nur mit dem Anschluss der beliebten Freizeitroute an die Trierer Innenstadt hapert es bisher noch. Der Lückenschluss ist deshalb eines der vordringlichen Projekte im Radverkehrskonzept.

14.08.2018

Umweltspur über den Koch-Platz

Im Margaretengässchen sind gemeinsame Fahrspuren für den ÖPNV und den Fahrradverkehr reserviert. Eine ähnliche Umweltspur, wenn auch nicht ganz so breit, wird künftig über den Nikolaus-Koch-Platz verlaufen.
Radfahrer dürfen sich auf den neuen Nikolaus-Koch-Platz freuen: Die bisherige Verkehrsführung „um die Ecke" wird stark vereinfacht, der Platz kann zügig überquert werden.

07.08.2018

Pendeln am Moselufer

Dieser Abschnitt des Radwegs am Ufer der Dreisam entspricht in vieler Hinsicht dem Ausbaustandard für eine Pendlerradroute. Foto: Dirk Schmidt
Mehrere Tausend Berufstätige und Schüler pendeln täglich von Konz und Schweich nach Trier, viele davon mit dem Auto. Eine gut ausgebaute und beschilderte Pendlerradroute zwischen den drei Städten könnte den Anteil des umweltfreundlichen Fahrrads am Berufsverkehr erhöhen. Die Kommunen haben dazu eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.

19.06.2018

Kritische Masse zeigt Präsenz

Teilnehmer der Critical Mass Trier demonstrieren Stärke auf dem Viehmarkt.
Der Autoverkehr nimmt viel Platz in einer Stadt in Anspruch. Bei der Bewegung „Critical Mass" geht es darum, möglichst viele Radfahrer gleichzeitig auf die Straßen zu bringen, um den öffentlichen Raum zurück zu erobern. Auch in Trier schwingen sich Aktivisten einmal im Monat in den Sattel – an einem Termin, an dem es in vielen Städten weltweit ähnliche Aktionen gibt.

12.06.2018

Flott durch die Südstadt

Als flankierende Maßnahme zur künftigen Beschilderung als Fahrradstraße wurden an der Einmündung der Eberhardstraße in die Südallee bereits auffällige neue Markierungen aufgebracht. Foto: Tiefbauamt
Eine Straße fast ohne Autos, auf der man mitten auf der Fahrbahn sicher nebeneinander her radeln kann? So in etwa sieht der urbane Traum jedes Radfahrers aus. Solche „Fahrradstraßen" sind in der Straßenverkehrsordnung vorgesehen, in der Realität sind sie bisher in den meisten Städten die Ausnahme. Trier will demnächst in der Südstadt eine erste Route ausweisen.

02.07.2018

Sechsmal um den Äquator geradelt

Bei der Aktion Stadtradeln 2018 legten 1125 Triererinnen und Trierer 242.822 Kilometer zurück. Das entspricht in etwa der sechsfachen Länge des Äquators und einer Ersparnis von circa 34 Tonnen Kohlendioxid im Vergleich zu einer Autofahrt über die gleiche Strecke. Der Rekord aus dem Vorjahr wurde nur ganz knapp verpasst.

05.06.2018

Schieben statt fahren zwischen 11 und 19 Uhr

In der Fußgängerzone (blau markierter Bereich) ist Radfahren nur von 19 bis 11 Uhr erlaubt. Die grün markierten Bereiche wie Domfreihof und Viehmarkt sind hingegen ganztägig für Radverkehr geöffnet. Die gestrichelten Linien zeigen die beiden Umfahrungsmöglichkeiten der Fußgängerzone auf der Ost- und Weststrecke. Karte: Stadtplanungsamt
Viele Radfahrer stellen sich die Frage, ob und wenn ja, wann sie in der Fußgängerzone fahren dürfen. Die Regelung ist ganz einfach: Dort, wo sehr viele Fußgänger unterwegs sind, ist das Radfahren nur zwischen 19 und 11 Uhr erlaubt. Auf den eher peripher gelegenen Straßen oder Plätzen dürfen Radler den ganzen Tag ohne Einschränkungen fahren.