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Verkehrskonzept Gartenfeld/Trier-Ost

'Foto: In der Kronprinzenstraße beanspruchen die parkenden Autos sehr viel Platz
In der Kronprinzenstraße beanspruchen die parkenden Autos sehr viel Platz – zu Lasten der Fußgänger und des Begegnungsverkehrs.

Im Herbst und Winter 2013/14 hat das Büro R+T aus Darmstadt im Auftrag der Stadt Trier im Stadtteil Trier-Ost/Gartenfeld vielfältige Verkehrsdaten erhoben. Bei Verkehrszählungen an verschiedenen Stellen wurde unter anderem der Anteil des Durchgangsverkehrs ermittelt. Zudem wurden die Parkstände im öffentlichen Raum und deren Benutzung über einen Tagesablauf hinweg dokumentiert. Hieraus wird ersichtlich, wie viele Parkstände von Gebietsbewohnern selbst genutzt werden und wie viele von quartiersfremden Nutzern. Zusätzlich wurden Fußgänger und Radfahrer nach Quell- und Zielort und Zweck Ihres Weges befragt.

Die dabei gewonnenen Ergebnisse wurden den Bewohnern des Viertels am 19. Februar 2014 im Pfarrsaal St. Agritius  im Rahmen einer Bürgerinformation vorgestellt. Im Anschluss der Präsentation wurden die Ergebnisse in Form eines Planungsworkshops (Planungscafé) diskutiert und gemeinsam Lösungsvorschläge erörtert.

Die Teilnehmer hatten bei der ersten Veranstaltung Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen und Ideen zum fließenden und ruhenden Verkehr, Fußgänger- und Radverkehr sowie zum ÖPNV einzubringen. Die Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge wurden gesammelt und dienten zusammen mit den erhobenen Daten als Grundlage für ein Verkehrskonzept mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen, das vom Büro R+T Ingenieure für Verkehrsplanung aus Darmstadt  im Auftrag des Rathauses erarbeitet wurde.

Am 15. September 2014 fand dann mit den Bewohnern ein zweiter Planungsworkshop bzw. ein zweites Planungscafé statt, bei dem die im Verkehrskonzept erarbeiteten Maßnahmen erneut diskutiert und durch anonyme Abstimmung priorisiert wurden.

Folgende Maßnahmen wurden dabei seitens der Bürgerinnen und Bürger als sehr wichtig erachtet (Auswahl)

  • Kurzfristig: Erhöhte Überwachung im ruhenden Verkehr / keine Duldung des Gehwegparkens
  • Kurzfristig: Sanierung der Oberflächen und Freihaltung der Sichtfelder an den Knotenpunkten
  • Mittelfristig: Erhalt der Hermesbrücke für den Fußgänger- und Fahrradverkehr
  • Mittelfristig: Einführung der Parkraumbewirtschaftung mit Bewohnerparkzonen
  • Langfristig: Schaffung verkehrsberuhigter Bereiche
  • Langfristig: Schaffung eines direkten Zugangs aus Trier-Ost zum Hauptbahnhof

Eine grundlegende Änderung der Verkehrsführung im Gartenfeld wird nicht angestrebt.

Sämtliche Ergebnisse/Protokolle der beiden Planungscafés sowie alle vorgeschlagenen Maßnahmen stehen auf dieser Seite zum Download bereit.

Als nächster Schritt werden die Ergebnisse in den städtischen Entscheidungsgremien diskutiert mit dem Ziel eines Stadtratsbeschlusses.

Downloads

 
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