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Schwefeldioxid (SO2)

Schwefeldioxid (SO2) ist ein farbloses, stechend riechendes, wasserlösliches Gas, das Mensch und Umwelt beeinträchtigt. In der Atmosphäre aus Schwefeldioxid entstehende Sulfatpartikel tragen zudem zur Feinstaubbelastung (PM10) bei.

Schwefeldioxid entsteht überwiegend bei Verbrennungsvorgängen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl durch Oxidation des im Brennstoff enthaltenen Schwefels.

Schwefeldioxid reizt die Schleimhäute und kann zu Augenreizungen und Atemwegsproblemen führen. Da die SO2-Konzentrationen bundesweit sehr deutlich unter den geltenden Grenzwerten zum Schutz der menschlichen Gesundheit liegen, sind heute in Deutschland keine durch SO2 verursachten Gesundheitsprobleme mehr zu befürchten.

Schwefeldioxid kann Pflanzen schädigen und eine Versauerung von Böden und Gewässern bewirken. Durch den starken Rückgang der Schwefelemissionen seit Beginn der 90er Jahre wird die Versauerung heute hauptsächlich von Stickstoffeinträgen verursacht. Die Konzentrationsgrenzwerte für SO2 werden heute nahezu flächendeckend eingehalten.

Seit 2005 gelten für Schwefeldioxid zum Schutz der menschlichen Gesundheit europaweite Grenzwerte. Der Ein-Stunden-Grenzwert beträgt 350 µg/m3 und darf höchstens 24mal im Jahr überschritten werden. Der Tagesgrenzwert von 125 µg/m3 darf nicht öfter als dreimal im Kalenderjahr überschritten werden. Zum Schutz der Vegetation beträgt der kritische Wert als Jahres- und als Wintermittelwert (Oktober bis März) 20 µg/m3.

Aktuelle Information: Das Landesamt für Umwelt veröffentlicht die 1-Stunden-Mittel, Tagesmittel und Jahresmittel nicht mehr auf seiner Website. Sobald an anderer Stelle im Internet die Werte veröffentlicht werden, verlinken wir sie auf dieser Seite.

 
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