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Stadtrat aktuell

17.09.2019

Bald rockt der Schießgraben

Die Ökonomie (oben rechts) wird auf der rechten Seite als Club genutzt. Auf der Rückseite der gemeinsamen Wand soll eine Bühne installiert werden. Untergebracht werden die Bands in der Orangerie, während der Bereich zwischen den Gebäuden als Innenhof umgebaut wird. Grafik: Gebäudewirtschaft/boe
In einem historischen Gebäude am Schießgraben veranstaltet der Verein Villa Wuller e.V. fast an jedem Wochenende Parties. In naher Zukunft soll hier aber noch viel mehr stattfinden: Der restliche Teil der sogenannten Ökonomie, die angrenzende Orangerie und der Hof zwischen diesen beiden Gebäuden sollen für das Exhaus umgebaut werden.

17.09.2019

Startups, Hochschule und Unternehmen vernetzen

Der Digital Hub Region Trier wird in der früheren Jägerkaserne in Trier-West/Pallien angesiedelt. Foto: Wirtschaftsförderung
In der früheren Jägerkaserne soll auf Beschluss des Stadtrats ein so genannter Digital Hub geschaffen werden. Ziel dieses Projekts der Wirtschaftsförderung der Stadt Trier ist es, Startups mit ansässigen etablierten Unternehmen der Region und der Wissenschaft an einem Ort zu vernetzen.

17.09.2019

Pilotprojekt in der Glockenstraße

Blick aus der Glockenstraße auf den Platz Sieh um Dich an der Ecke Rindertanz- und Sichelstraße: Wie die Visualisierung zeigt, soll der Poller an dieser Stelle die Einfahrt in die Fußgängerzone außerhalb der Lieferzeiten versperren. Nähert sich ein Auto von „innen“, senkt sich der Poller automatisch ab. Abbildung: Tiefbauamt
Versenkbare Poller an den Zufahrten zur Fußgängerzone, um wildes Parken auf dem Domfreihof oder Stockplatz zu unterbinden: Dieses Thema beschäftigt die Trierer Kommunalpolitiker schon seit einigen Jahren. Jetzt hat der Stadtrat erstmals einen Baubeschluss gefasst und 45.000 Euro für ein Pilotprojekt bewilligt.

17.09.2019

Ambitionierte Bauplanung

Mit dem Kommunalen Investitionsprogramm (KI) 3.0 finanzieren Bund und Land die Aufwertung schulischer Infrastruktur, wenn die Stadt mindestens zehn Prozent der Kosten selber trägt.
Erneut debattierte der Stadtrat über das Kommunale Investitionsprogramm 3.0. Damit werden den Städten und Gemeinden Bundes- und Landesmittel zur Aufwertung der schulischen Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Auf der Trierer Prioritätenliste stehen das Humboldt-Gymnasium, die Wolfsberghalle und die Egbert-Schule ganz vorn.

03.09.2019

Hitzestau im Rat

An der Demonstration vor der Sitzung des Rates beteiligten sich Fridays for Future, Parents for Future, Extinction Rebellion, Ende Gelände, Anti-Atomnetz, Stella Nigra und die GWÖ-Gruppe Trier.
Selten erregen Themen des Stadtrates so viel öffentliches Interesse wie am Donnerstag, als Dutzende Menschen vor und im Rathaus für die Ausrufung des „Klimanotstands" demonstrierten. Die hochkochende Stimmung wirkte sich auch auf die Debatte aus.

03.09.2019

Aus dem Stadtrat

Der Stadtrat tagt im Großen Rathaussaal.
Die erste Arbeitssitzung des neuen Stadtrats wurde nach neun Stunden auf den 9. September vertagt. Zuvor befasste sich das Kommunalparlament unter anderem mit der Besetzung von Gremien und mit den Auswirkungen des Mikroplastikverbots der EU auf die Trierer Kunstrasenplätze.

03.09.2019

Quote für mehr Sozialwohnungen

Ein Projekt im sozialen Wohnungsbau wird derzeit im Auftrag der Firma Immprinzip GmbH & Co. KG an der Ecke Hohenzollern-/Franz-Altmeier- Straße realisiert. In den beiden Gebäuden entstehen 34 Wohnungen mit 49 bis 95 Quadratmeter Fläche.
Beim Bau von Mietwohnungen müssen künftig 33 statt 25 Prozent im Sozialen Wohnungsbau entstehen. Die Regelung gilt für Gebiete, die die Stadt Trier an Dritte verkauft, für Gebiete Dritter, in denen Planrecht erforderlich ist und für Gebiete, an deren Entwicklung die Stadt als Gesellschafterin beteiligt ist.

03.09.2019

Ein Ja mit Bedingungen

Das Gebührensystem schafft Anreize zur Müllvermeidung: Bei geringeren Mengen kann das Abholintervall länger und die Tonnen kleiner sein. Das wirkt sich günstig auf die monatlichen Zahlungen aus. Grafik: A.R.T.
Nach einer gut zweieinhalbstündigen Anhörung hat der Stadtrat der Änderung der Abfall- und Gebührensatzung des Zweckverbands Abfallwirtschaft ab 2020 grundsätzlich zugestimmt. Zugleich verabschiedete das Gremium eine Resolution, in der Nachbesserungen in einigen Detailfragen festgehalten sind.

03.09.2019

Kein Baugebiet auf Brubach

Für die Aktivisten des Vereins Rettet Brubach, die vor Beginn der Stadtratssitzung erneut auf dem Augustinerhof demonstrierten, bedeutet die Aufhebung der Entwicklungssatzung einen großen Erfolg.
Am Brubacher Hof wird es auf absehbare Zeit keine Wohnbebauung geben. Mit seinen neuen Mehrheitsverhältnissen nach der Kommunalwahl hat der Stadtrat die Satzung für das Entwicklungsgebiet gekippt. Für die Einen ist die Entscheidung ein Sieg für den Naturschutz, für die Anderen wurde damit eine Chance verpasst, mehr bezahlbaren Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu schaffen.

02.07.2019

"Sie spielen auf dem Centercourt"

OB Wolfram Leibe (8. v. l.) mit den geehrten und ausgeschiedenen Ratsmitgliedern nach der feierlichen Ratssitzung.
Zahlen spielten eine zentrale Rolle in der feierlichen Ratssitzung zur Ehrung langjähriger und Verabschiedung ausscheidender Ratsmitglieder nach der Kommunalwahl: Allein bei der Würdigung der langgedienten Kommunalpolitiker kamen 180 Jahre zusammen. Deutlich wurde, dass die Arbeit im Stadtrat kein politischer Nebenschauplatz ist.

26.06.2019 | Konstituierende Sitzung

Stadtrat skizziert seine Schwerpunkte

Blick in den Ratssaal während der konstituierenden Sitzung.
Der 17. Trierer Stadtrat nach dem Zweiten Weltkrieg hat am Dienstag seine Arbeit aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung verpflichtete OB Wolfram Leibe die neu gewählten Bürgervertreter per Handschlag. Anschließend skizzierten OB Leibe und Sprecher der sieben Fraktionen ihre thematischen Schwerpunkte der anstehenden Wahlperiode.

07.05.2019

Aus dem Stadtrat

Der Stadtrat tagt im Großen Rathaussaal am Augustinerhof.
In einer Nachlese zur Stadtratssitzung vom 17. April berichtet die Rathaus Zeitung über Beschlüsse zur Flüchtlingsarbeit, zum Vorschlag einer Baumschutzsatzung, zu einem Bebauungsplan für eine Braustätte in Olewig und weiteren Themen.

23.04.2019

Neun Parteien und Wählergruppen treten für den Stadtrat an

Bei der Bundestagswahl 2017 ging ein großer Anteil der Stimmzettel per Brief ein.
Der Trierer Wahlausschuss hat unter der Leitung von OB Wolfram Leibe insgesamt 140 Beschlüsse zur Kommunalwahl gefasst. Damit steht fest, für wen die Triererinnen und Trierer am 26. Mai ihr Kreuzchen machen dürfen.

02.04.2019

Energiewende auf dem Dach

Auf dem Dach der Arena befindet sich eine Photovoltaik-Anlage. Künftig sollen diese auf mehr Dächern in Trier zu finden sein.
Städtische Dachflächen sollen in Zukunft verstärkt zur Gewinnung von Sonnenenergie genutzt werden. Diesen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion billigte der Stadtrat mit großer Mehrheit. Baudezernent Andreas Ludwig erklärte, dass aktuell die Neubauten von drei Turnhallen mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden.

02.04.2019

Mehr Hilfe vom Land eingefordert

In den letzten Jahren gab es erhebliche Investitionen in die Kitas: In Olewig entstand ein Ersatzbau für die katholische Kita.
In den Trierer Kitas waren am 1. März 93,75 Prozent der Plätze für Drei- bis Sechsjährige belegt. Trier gehört damit zu den Städten mit einer besonders hohen Auslastung. Der Stadtrat fordert mehr Unterstützung vom Land für den Ausbau des Angebots.

26.03.2019

Aus dem Stadtrat

Der Stadtrat tagt im Großen Rathaussaal am Augustinerhof.
Zu Beginn der März-Sitzung des Stadtrats verpflichtete Oberbürgermeister Wolfram Leibe mit Dr. Heinz Gerhard Arnold (Die Linke) ein neues Stadtratsmitglied. Anschließend standen unter anderem Beschlüsse und Debatten zu den Themen Grundschule Trier-West und kommunale ÖPNV-Förderung auf dem Programm.

26.03.2019

Drei neue Spielplätze für Trier

Auf dem Gelände hinter der Karl-Berg-Musikschule stehen mittlerweile viele Geräte für den Spielplatz. Derzeit laufen vor allem die Arbeiten für die Bepflanzung des Grundstücks.
Nach ausführlicher Beratung in mehreren Ausschüssen hat der Stadtrat einstimmig die Bedarfsplanung 2019/20 für die Spielplätze im Stadtgebiet verabschiedet. Das Konzept, das in enger Zusammenarbeit des städtischen Jugend- und Grünflächenamts mit der mobilen Spielaktion entstand, sieht neue Anlagen in Trier-Nord, Heiligkreuz und Zewen vor.

26.03.2019

Parkplatz an der Hangkante

Der geplante Parkplatz am Rand des Wissenschaftsparks schmiegt sich an die renovierten Kasernengebäude an, die zusammen die halbkreisförmige „Krone Belvedère“ bilden. Die Visualisierung zeigt die maximale im Bebauungsplan ausgewiesene Fläche mit 192 Stellplätzen. Abbildung: Stadtplanungsamt
Im Wissenschaftspark auf dem Petrisberg machen sich Beschäftigte, Kunden und Patienten die wenigen öffentlichen Parkplätze streitig, zum Teil herrschen chaotische Zustände am Straßenrand. Für den Bau eines neuen Parkplatzes für das Gewerbegebiet mit maximal 192 Stellplätzen hat der Stadtrat jetzt die Bauleitplanung auf den Weg gebracht.

26.03.2019 | Strategie

Rat steht hinter Stadtgrün

Weil die Buche auf dem Bischof-Stein-Platz abgestorben war und gefällt werden musste, pflanzte das Grünflächenamt diese Gleditschie als Ersatz.
Einstimmig hat der Stadtrat die vom Grünflächenamt erarbeitete Grünflächenstrategie verabschiedet. Die Stadt ist damit der Auszeichnung mit dem Label „Stadtgrün naturnah" ein Stück näher gekommen. Sprecher der Fraktionen betonten, dass das Grün innerhalb der Stadt nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern auch das Klima verbessere.

05.02.2019

Tufa profitiert von Theatersanierung

Auf dem Gelände des Tufatopolis-Bauspielplatzes (rote Markierung) soll das neue Tufa-Gebäude gebaut werden. Für den Bauspielplatz wird eine Alternativfläche gesucht. Foto: Digitale Orthophotos, Stadt Trier, Amt für Bodenmanagement und Geoinformation
Während der auf drei Jahre angesetzten Sanierung des Theaters soll der Spielbetrieb in einem Neubau auf dem Grundstück des Kulturzentrums Tufa fortgesetzt werden. Die Tufa kann die Bühne später für ihre eigenen Veranstaltungen nutzen. Die Baukosten werden mit rund sieben Millionen Euro veranschlagt.