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Ausgabe vom 17. September 2019

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Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 38/2019

Gemeinsam gegen Fluten vorsorgen

Die Situation auf dem Augustinerhof kurz nach dem Wolkenbruch vom 11. Juli.
Auch wenn die letzte bedrohliche Moselflut schon über 20 Jahre her ist: Hochwasserschutz ist in Trier immer ein Thema. Starkregen, also örtlich und zeitlich eng begrenzte Niederschläge, die zu Überflutungen führen, treten dagegen in den letzten Jahren mit ungewohnter Heftigkeit auf. Die Stadt erstellt mit vielen Partnern ein örtliches Schutzkonzept gegen Hochwasser und Starkregen.

Ambitionierte Bauplanung

Mit dem Kommunalen Investitionsprogramm (KI) 3.0 finanzieren Bund und Land die Aufwertung schulischer Infrastruktur, wenn die Stadt mindestens zehn Prozent der Kosten selber trägt.
Erneut debattierte der Stadtrat über das Kommunale Investitionsprogramm 3.0. Damit werden den Städten und Gemeinden Bundes- und Landesmittel zur Aufwertung der schulischen Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Auf der Trierer Prioritätenliste stehen das Humboldt-Gymnasium, die Wolfsberghalle und die Egbert-Schule ganz vorn.

Bald rockt der Schießgraben

Die Ökonomie (oben rechts) wird auf der rechten Seite als Club genutzt. Auf der Rückseite der gemeinsamen Wand soll eine Bühne installiert werden. Untergebracht werden die Bands in der Orangerie, während der Bereich zwischen den Gebäuden als Innenhof umgebaut wird. Grafik: Gebäudewirtschaft/boe
In einem historischen Gebäude am Schießgraben veranstaltet der Verein Villa Wuller e.V. fast an jedem Wochenende Parties. In naher Zukunft soll hier aber noch viel mehr stattfinden: Der restliche Teil der sogenannten Ökonomie, die angrenzende Orangerie und der Hof zwischen diesen beiden Gebäuden sollen für das Exhaus umgebaut werden.

Pilotprojekt in der Glockenstraße

Blick aus der Glockenstraße auf den Platz Sieh um Dich an der Ecke Rindertanz- und Sichelstraße: Wie die Visualisierung zeigt, soll der Poller an dieser Stelle die Einfahrt in die Fußgängerzone außerhalb der Lieferzeiten versperren. Nähert sich ein Auto von „innen“, senkt sich der Poller automatisch ab. Abbildung: Tiefbauamt
Versenkbare Poller an den Zufahrten zur Fußgängerzone, um wildes Parken auf dem Domfreihof oder Stockplatz zu unterbinden: Dieses Thema beschäftigt die Trierer Kommunalpolitiker schon seit einigen Jahren. Jetzt hat der Stadtrat erstmals einen Baubeschluss gefasst und 45.000 Euro für ein Pilotprojekt bewilligt.

Startups, Hochschule und Unternehmen vernetzen

Der Digital Hub Region Trier wird in der früheren Jägerkaserne in Trier-West/Pallien angesiedelt. Foto: Wirtschaftsförderung
In der früheren Jägerkaserne soll auf Beschluss des Stadtrats ein so genannter Digital Hub geschaffen werden. Ziel dieses Projekts der Wirtschaftsförderung der Stadt Trier ist es, Startups mit ansässigen etablierten Unternehmen der Region und der Wissenschaft an einem Ort zu vernetzen.

Wirtschaftsförderer gehen neue Wege

Christiane Luxem
Die städtische Wirtschaftsförderung, das Medien- und IT-Netzwerk Trier-Luxemburg und die Hochschule Trier laden am 20./21. September zum BarCamp Digitalisierung Trier-Luxemburg ein. Im interview mit der Rathaus Zeitung erläutert Christiane Luxem von der Wirtschaftsförderung, worum es bei der Mitmach-Konferenz geht.

Bühne am Zurlaubener Ufer funktioniert

Am Freitag wurde die Bühne von den Bluesbands „Gravedigger Jones“, „Big Fart“ und „Two and a Half Strings“ bespielt.
Der Anstoß ist gelungen: Mit einer Jazz-Session endete nach gut zwei Wochen das Premieren- Programm des Kulturhafens in Zurlauben. Nicht nur wegen der auf rund 6500 Personen geschätzten Besucherzahlen fiel das Fazit der Verantwortlichen positiv aus.

Meinung der Fraktionen

Bündnis 90/Die Grünen: Schaffe, schaffe, Häusle baue
CDU: Das Exhaus gehört ins Exzellenzhaus
SPD: Trierer Familien-App kommt
AfD: Auf dem linken Auge blind
Die Linke: Jung, selbstbewusst, aktiv
UBT: Umsetzung des Radwegekonzepts
FDP: Entscheidung zu Brubach und die Folgen

Durchs Leben getanzt

Gisela und Anton Dennenwaldt (vorne) erhalten im Kreise ihrer Töchter Rosemarie (hinten links) und Erika (hinten rechts) Glückwunsche von Baudezernent Andreas Ludwig.
In den 1950er Jahren haben sich Gisela und Anton Dennenwaldt beim Tanzen in Bitburg kennengelernt und sind schließlich den Bund fürs Leben eingegangen – der seitdem hält. Nun feierten sie in ihrem Haus am Weidengraben die Eiserne Hochzeit

Jungpolitiker stehen stärker im Fokus

Im Februar verteilten Jupa-Mitglieder Bambusbecher am Handwerkerbrunnen. Damit wollten sie darauf hinweisen, dass deren Umweltbilanz deutlich besser ist als bei Kunststoffbechern.
Gut zwei Monate vor den Wahlen zum Trierer Jugendparlament zogen Vertreterinnen des Gremiums eine Bilanz der Wahlperiode 2018/19. Kerstin Schorer-Hach von der Geschäftsstelle hat ein deutlich gestiegenes Interesse an der Arbeit des Jupa registriert

Konkreter Klimaschutz

Der „Blühstreifen“ am Mattheiser Wald bietet Lebensraum für allerlei Tierarten – darunter auch Rebhühner. Foto: Forstamt Trier
Nicht erst seit der Stadtrat den „Klimanotstand" ausgerufen hat, legt die Verwaltung einen hohen Wert auf die Themen Umwelt- und Klimafreundlichkeit. So werden beispielsweise im Aktionsplan Entwicklungspolitik Projekte in diesem Bereich in einem separaten Kapitel aufgelistet. Erst kürzlich wurden wieder zwei in die Tat umgesetzt.

Lehrplan mit Astronomie und Robotik

Bildungsministerin Stefanie Hubig (2. v. l) überreicht HGT- Schulleiter Carsten Stiller (l.) die Urkunde als MINT-freundliche Schule. Ronja Mohn (3. v. l) und Kathrin Luckas (r.), MINT-Koordinatorinnen am HGT, freuen sich über die Auszeichnung. Foto: MINT Zukunft e.V.
Bildungsministerin Stefanie Hubig hat das Humboldt-Gymnasium als „MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet und damit dessen Förderprogramm für naturwissenschaftliche Fächer gewürdigt. Das HGT ist die erste Trierer Schule in städtischer Trägerschaft, die das Label erhält.