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Ausgabe vom 21. Januar 2020

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Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 4/2020

Vier Pollervarianten für die Altstadt

Fährt ein Fahrzeug aus der Glockenstraße in Richtung Rindertanzstraße, senkt sich der Poller automatisch. Fotos: Presseamt Stadt Trier
Er ist 80 Zentimeter hoch, aber bei Bedarf verschwindet er im Boden: Der Trierer „Ur-Poller" in der Glockenstraße ist seit Dezember in Betrieb. Jetzt plant das Rathaus, an 18 weiteren Zufahrtspunkten zur Fußgängerzone automatisch versenkbare Poller oder dauerhafte Blockaden zu errichten, um unnötigen Verkehr aus der Altstadt herauszuhalten. Vor dem Baubeschluss haben die Bürger das Wort.

Gleicher Test für Mann und Frau

Noch gibt es in Trier keine Frau, die zum Brand ausrückt. Ein reiner Männerhaufen ist die Trierer Berufsfeuerwehr jedoch nicht – so arbeiten Frauen in der Verwaltung und vor allem im Rettungsdienst. Foto: BDBOS/Wilke
In der Berufsfeuerwehr Trier ist keine Frau im Brandschutz tätig. Dezernent Thomas Schmitt spricht sich trotzdem dagegen aus, die Anforderungen im Sporttest für weibliche Bewerberinnen zu senken. Eine Chance bietet sich aber durch eine Änderung in der Laufbahnverordnung.

CO2-freies Trinkwasser für Trier

SWT-Vorstand Arndt Müller (Mitte) freut sich mit Projektleiter Herfried Welsch (l.) über den Preis, den sie von Michael Ebling, Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen, als Laudator erhalten haben. Foto: SWT
Die Stadtwerke Trier haben sich zum Ziel gesetzt, die Energie für die Trinkwasseraufbereitung und -versorgung komplett aus eigenen regenerativen Anlagen aufzubringen. Für diesen nachhaltigen Ansatz ist der regionale Versorger jetzt im Rahmen einer großen Wirtschaftskonferenz ausgezeichnet worden.

Auf den Spuren der Vergessenen

Mathilde Theyssen ist eines der Porträts gewidmet. Abbildung: Willi Körtels/Stadtmuseum
An bedeutenden Frauen mangelt es in der Trierer Geschichte nicht, dennoch sind viele von ihnen unbekannt oder vergessen. Diesen Missstand zu beheben nahm sich der Konzer Heimatforscher und pensionierte Gymnasiallehrer Willi Körtels vor. Das Ergebnis seiner Arbeit hat er vergangene Woche im Stadtmuseum Simeonstift vorgestellt.

Meinung der Fraktionen

Bündnis 90/Die Grünen: Ein Wettbewerb für das Stadttheater
CDU: JVA-Schließung fatales Signal
SPD: Sichere Bedingungen für Sex-Arbeiterinnen
AfD: Digitalpakt Schule - ein vergiftetes Geschenk
Die Linke: Baulandsuche ohne Ortsbeiräte?
UBT: Theatersanierung ohne Verzögerung
FDP: Schluss mit dem Müll-Chaos

Jede siebte Frau wurde schon zum Opfer

Elke Kirsch, Klinikoberin im Mutterhaus, und Nicole Kürten (Trägerverein Frauennotruf, vorne v. l.) freuen sich über den Vertrag. Mit dabei sind Frauenministerin Anne Spiegel und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (hinten 2. und 3. v. l.), Bürgermeisterin Elvira Garbes (r.), Frauenbeauftragte Angelika Winter (l.) sowie weitere Vertreter der Klinik und des Notrufs.
Nach einer Vergewaltigung stehen betroffene Frauen unter Schock, empfinden aber oft auch Scham. Viele wollen die Spuren an ihrem Körper so schnell wie möglich beseitigen. Das erschwert aber oft die Ermittlungen, weil schon kleinste Spuren wertvolle Hinweise geben können. Um die Soforthilfe zu verbessern und enger mit der Strafverfolgung zu verzahnen, wird in Trier ein neues Angebot aufgebaut.

"First Men on Mars" landen auf dem ersten Platz

Die Band „First Men on Mars“ erhielt über 1000 Stimmen bei der Abstimmung zur Wunschbrunnenhof-Konzertreihe. Sie und andere Bands werden im Sommer nahe der Porta auftreten. Foto: Boris Ruth
So knapp war das Ergebnis noch nie: Beim diesjährigen Publikumsvoting zur Konzertreihe des Wunschbrunnenhofs entschieden zum Teil einzelne Stimmen über die genaue Platzierung. Lediglich der Gewinner konnte sich absetzen: Mit fast einem Drittel aller abgegebenen Stimmen setzte sich die Rockband „First Men on Mars" durch.

Exquisites Programm für die Ohren

Die Bläserinnen und Bläser des Orchesters sind beim Kammerkonzert am 2. Februar zu hören. Foto: Theater Trier/Carola Ehrt
Das vierte Sinfoniekonzert der aktuellen Spielzeit mit Werken von Igor Strawinsky und Gustav Mahler verspricht äußerst abwechslungsreich zu werden. Am 30. Januar spielen zunächst ausschließlich die Bläser des Philharmonischen Orchesters, anschließend hat der Opernchor mit zwölf Gastsängern seinen Auftritt.