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Ausgabe vom 21. Mai 2019

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Ausgabe herunterladen: RaZ Nr 21/2019

Jetzt haben die Wähler das Wort

Die Spannung steigt: In weniger als einer Woche sind gut 86.000 Wahlberechtigte in Trier aufgerufen, ihre Stimmen bei der Kommunal- und Europawahl abzugeben. Die Rathaus Zeitung präsentiert wichtige Informationen rund um den Super-Wahlsonntag.

Viel mehr als eine Körperhülle

In einer Station der von Alexandra Orth und Ralf Schmitt kuratierten Ausstellung steht Ball- und Festmode im Blickpunkt. Zu der von der Innenarchitektin Susanne Weibler entworfenen Ausstellungsgestaltung gehören neben den Figurinen für die Kleider Bullaugenfenster (rechts hinten), in denen unter anderem passende Accessoires präsentiert werden. Weitere Stationen der Ausstellung widmen sich der Rolle der Mode in diversen Lebensphasen. Zudem geht es unter dem Motto „Not macht erfinderisch“ um Alltagsmode in harten Kriegs- und Nachkriegszeiten.
Das Stadtmuseum Simeonstift präsentiert erstmals Schätze aus seinem Textilkabinett zusammen mit kostbaren Exponaten aus anderen Sammlungen bis 6. Oktober in der neuen Sonderausstellung „Um angemessene Kleidung wird gebeten". Dabei erwarten die Besucher einige Überraschungen.

Der Herr des Feuers geht

Herbert Albers-Hain stand fast 30 Jahre an der Spitze der Trierer Berufsfeuerwehr. 1990 kam der aus Klein-Heere in Niedersachsen stammende studierte Lebensmittelchemiker nach Trier, um die Leitung der Feuerwehr zu übernehmen.
Ende Mai geht bei der Trierer Berufsfeuerwehr eine Ära zu Ende. Dann wird der Leiter des Amtes für Brand-, Zivilschutz und Rettungsdienst Herbert Albers-Hain (60) in den Ruhestand versetzt. Er ist nicht nur der dienstälteste Amtsleiter der Stadt Trier, sondern auch der am längsten amtierende Feuerwehrchef in ganz Deutschland.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

In der fast abgelaufenen Wahlperiode des Beirats waren der Behindertenbeauftragte Gerd Dahm und Heike Unterrainer von der Geschäftsstelle immer wieder unterwegs, um vor Ort zu testen, wie es mit der Barrierefreiheit aussieht. Dazu gehörte ein Termin in einem Stadtwerke-Bus. Archivfoto: Behindertenbeirat
Bauthemen standen im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Behindertenbeirats in der zu Ende gehenden Wahlperiode. Der Behindertenbeauftragte Gerd Dahm hob positiv hervor, dass der Beirat jetzt immer aufgefordert wird, zu Bebauungsplänen Stellung zu nehmen und frühzeitig über private Bauanträge informiert wird.

„Das Angebot ist riesig“

Die beiden Mütter Kathrin Hahn-Lauter (links) und Susanne Philippi fühlen OB Wolfram Leibe bei Themen auf den Zahn, die jungen Familien auf den Nägeln brennen.
Katrin Hahn-Lauter und Susanne Philippi betreiben mit minimap.org eine Webseite, die alle Angebote für werdende Eltern und junge Familien in der Region zusammenfasst. In einem Interview mit OB Wolfram Leibe, das die RaZ in Auszügen abdruckt, wollten sie wissen, was die Stadt für Familien tut.

„Niemand weiß, wohin sie kommen“

Im Foyer der Stadtbibliothek sind unter anderem diese Originalaufzeichnungen von Marianne Elikan aus den 1940er Jahren zu besichtigen.
Marianne Elikan stammte aus Wawern, war nur elf Monate älter als Anne Frank und führte wie ihre bekanntere Zeitgenossin während des Zweiten Weltkriegs ein Tagebuch. Die Stadtbibliothek Weberbach widmet den beiden Autorinnen derzeit eine Ausstellung.

Frische Ideen für neue Unternehmen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (2.v.l.) überreicht die Preise an die Siegerteams des Startup-Camps mit den Geschäftsideen „Füll Mal“ und Vinoscore. Auch OB Wolfram Leibe (r.) gratuliert den Gewinnern.
Die Resonanz auf das zweite Startup-Camp von Wirtschaftsförderung, Universität und Hochschule Trier war groß: Zwei Tage lang tüftelten knapp 80 größtenteils junge Leute, unterstützt von erfahrenen Mentoren, an Ideen für ein eigenes Unternehmen.

Was ein Buch zusammenhält

Buchbinder Edy Willems arbeitet in seinem Atelier in Zewen an einer Fadenheftmaschine, an der er alte Buchseiten zusammenheftet. Foto: Jan Söfjer
Einen Einblick in das alte Handwerk des Buchbindens hat Edy Willems in einem Seminar im Stadtmusem Simeonstift gegeben. Darin erfuhren die Teilnehmer unter anderem, warum früher die Schnittkanten eines Buchblocks mit Blattgold versehen wurden.