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Hochwasser und Starkregen in Trier

Rückblick - Information - Schutz

Hochwasser an der Mosel sind Naturereignisse, die in unterschiedlicher Höhe und in unregelmäßigen Abständen auftreten. Trier war von Hochwassern seit jeher betroffen, und wir müssen jederzeit – vor allem in den Wintermonaten - damit rechnen.

Durch den Klimawandel besteht auch in Trier eine zunehmende Gefährdung durch Starkregen und Sturzfluten. Diese beruhen auf grundsätzlich anderen Wirkungsmechanismen und erfordern zu ihrer Beherrschung angepasste Handlungskonzepte.

Die Stadtverwaltung Trier erarbeitet zusammen mit dem Land Rheinland-Pfalz und städtischen Partnern ein örtliches Schutzkonzept gegen Hochwasser und Starkregen. Es basiert auf aktuellsten Berechnungen zur Gefahrenlage. Zahlreiche Bauprojekte, wie beispielsweise die Deichertüchtigung am Moselufer, wurden daraufhin bereits ergriffen und sind noch für die kommenden Jahre vorgesehen. Auch die Rettungskräfte haben ihre Alarm- und Einsatzpläne angepasst und in mobile Schutzelemente investiert.

Workshops für Bürgerinnen und Bürger

In einer stadtteilbezogenen Workshop-Reihe 2019/20 können sich Bürgerinnen und Bürger über den geeigneten Schutz vor Starkregen und Hochwasser informieren. Gemeinsam mit den Experten werden anhand der aktuellen Gefahrenkarten weitere Risikostellen im Umfeld identifiziert. Schwerpunkt-Workshops zum Thema Versicherungen sowie ein Infoabend für Gewerbebetriebe runden die Veranstaltungsreihe ab. Zur Planung der Veranstaltungen bittet das städtische Tiefbauamt um vorherige Anmeldung. Die nächsten Termine:

  • Stadtteil Alt-Kürenz:
    Donnerstag, 12. Dezember 2019, 19 Uhr, Gut Avelsbach, Domäne Avelsbach 2.
    Anmeldung: bis 9. Dezember unter tiefbauamt-tr@trier.de.
  • Stadtteile Heiligkreuz und Mariahof:
    Mittwoch, 15. Januar 2020, 19 Uhr, Europäische Rechtsakademie, Metzer Allee 4.
    Anmeldung: bis 13. Januar unter 115servicecenter@trier.de.

Moselhochwasser

Moselpegel am Pacelliufer in Trier mit Digitalanzeige.
Informieren Sie sich über den aktuellen Pegelstand, finden Sie anhand detaillierter Karten heraus, ob Sie in einem gefährdeten Stadtbezirk wohnen oder stöbern Sie in historischen Aufnahmen früherer Hochwasserkatastrophen.

Starkregen

Wasserüberlauf nach dem Starkregen in Eitelsbach 2012.
Am 11. Juli 2019 fielen in einigen Trierer Stadtteilen innerhalb von nur einer Stunde mehr als 50 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Auch abseits der hochwassergefährdeten Gebiete sind Menschen und Gebäude durch Starkregen und plötzliche auftretende Sturzfluten gefährdet.

Vorsorgen statt nachsehen

Grafik: Logo und Schriftzug Wasserwächter
Stadt, Rettungskräfte sowie Einwohnerinnen und Einwohner – nur gemeinsam lassen sich Schäden durch Starkregen und Hochwasser minimieren. Neben bau- und stadtplanerischen Maßnahmen und dem richtigen Verhalten im Notfall spielt die Eigenvorsorge eine entscheidende Rolle.
 
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