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Trierer Aktionsplan Entwicklungspolitik

Logo und Schriftzug Aktionsplan Entwciklungspolitik

Um der internationalen Verantwortung in einer globalisierten Welt gerecht zu werden, hat die Stadt Trier auf Initiative des Vereins Lokale Agenda 21 und des Stadtrates einen Aktionsplan erstellt, in dem konkrete Ziele und Maßnahmen für ein ökologisch-nachhaltiges, faires und international verantwortungsbewusstes Trier festgelegt werden.

Koordinatorin Lea Horak, Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Sophie Lungershausen (Geschäftsführerin Lokale Agenda 21, v.r.) werben für den Trierer Aktionsplan Entwicklungspolitik. Foto: Rolf LorigDie Handlungsfelder des Aktionsplans orientieren sich an den entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Rheinland-Pfalz. Die Erstellung des Aktionsplans wird gefördert durch die Engagement Global gGmbH im Rahmen des Programms "Servicestelle Kommunen in der Einen Welt" und mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Als Grundlage dienten die „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen. Hierin sind die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung festgelegt. Auch die Kommunen sind aufgerufen, sich auf lokaler Ebene für mehr globale Gerechtigkeit einzusetzen. Denn das Handeln der Menschen vor Ort, zum Beispiel unsere Konsumgewohnheiten und der Umgang mit Ressourcen, hat entscheidenden Einfluss auf die globale Entwicklung.

Nach einem anderthalbjährigen Beteiligungsprozess mit den Trierer Institutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde der Trierer Aktionsplan Entwicklungspolitik am 20. März 2019 bei der Abschlussveranstaltung in der Viehmarkttherme der Öffentlichkeit präsentiert.  

Impressionen von der Abschlusspräsentation in der Viehmarkttherme

 
Bildergalerie
  • OB Wolfram Leibe (Mitte), sein Referent Matthias Berntsen (r.), Koordinatorin Lea Horak (2. v. l.) und Sophie Lungershausen (LA 21, l.) übergeben den Aktionsplan an Innenminister Roger Lewentz (2. v. r.). Foto: Rolf Lorig
  • Gute Stimmung bei der Übergabe des Aktionsplans: Lea Horak, Wolfram Leibe und Roger Lewentz (v. l.) auf der Bühne in den Viehmarktthermen.
  • Die Viehmarkttherme war voll besetzt.
  • Talkrunde mit Sophie Lungershausen (Geschäftsführerin LA21), Ann-Christin Hayk (AGF), Lea Horak (Rathaus) und Gundolf Bartmann (Fortsamt Trier).
  • Tanz-Show des Hope Theatre aus Nairobi.
  • Heiße Ryhthmen: Das Hope Theatre tanzt mit dem Publikum.
  • Die Zukunft ist nachhaltig.
  • Für die Erreichung der 17 Ziele darf sich Trier eigentlich nicht ausruhen.
  • Ronja Heimann übergibt die lokalen Forderungen von Fridays for Future Trier.
  • Gemeinsamer Appell von OB Leibe, Minister Lewentz und der Bewegung Fridays for Future Trier.
  • Ein Teil der an der Erstellung des Aktionsplans Entwicklungspolitik beteiligten Personen präsentiert das Werk in den Viehmarktthermen. Mit dabei sind OB Wolfram Leibe und Innenminister Roger Lewentz (beide Mitte).

Der Weg zum Aktionsplan

In der Auftaktveranstaltung am 24. Oktober 2017 haben die insgesamt 140 Teilnehmenden erste Visionen für ein faires und nachhaltiges Trier skizziert. In thematischen Arbeitsgruppen zu den vier Handlungsfeldern des Aktionsplans werden daraus nun konkrete Maßnahmen entwickelt. Diese wurden im weiteren Verlauf auf der Onlineplattform  „Trier mitgestalten“ zur Bewertung durch interessierte Bürgerinnen und Bürger veröffentlicht. Bis zum 2. September 2018 lief die Frist, in der die einzelnen Vorschäge mit bis zu fünf Sternen bewertet werden konnten.

Arbeitsgruppen-Treffen

Zwischen November 2017 und September 2018 fanden im Rathaus jeweils vier Arbeitsgruppentreffen zu den einzelnen Themenfeldern des Aktionsplans statt.

  • AG Trier umwelt- und klimafreundlich
    Raumnutzung und Lebensräume, Ressourcen-Verantwortlichkeit, Mobilität
  • AG Trier fair
    Nachhaltiges Wirtschaften und öko-soziale Beschaffung, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit
  • Teilnehmer der AG Trier engagiert diskutieren Ziele und Maßnahmen.AG Trier engagiert
    Bildungs- und Mitmachangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • AG Trier international
    Partnerschaften und Kooperationen mit dem globalen Süden

Wenn Sie an der Erstellung des Aktionsplans mitwirken möchten oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an Lea Horak, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik im Rathaus (siehe Kontaktdaten auf dieser Seite).

Bewertungsphase

Von Mitte August bis Anfang September 2018 wurden die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge zur Bewertung und Kommentierung auf www.trier-mitgestalten.de veröffentlicht.

Nachaltigkeitspreis "Zeitzeichen"

Das Rathaus wurde für den „Aktionsplan Entwicklungspolitik“ von der Jury des Zeitzeichen-Preises 2018 in der Kategorie „Nachhaltige Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung“ nominiert. Der Preis ist in fünf Kategorien mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und zeichnet beispielhaftes Engagement für nachhaltige Entwicklung aus. Weitere Informationen zum Preis finden Sie unter www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen/.

Die UN-Agenda 2030

Symbolische Darstellung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung.

Die UN-Agenda 2030 mit 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung trat am 1. Januar 2016 in Kraft. Die 17 Ziele sind in der obigen Grafik symbolisch dargestellt. Die Präambel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beginnt mit folgenden Worten:

"Diese Agenda ist ein Aktionsplan für die Menschen, den Planeten und den Wohlstand. Sie will außerdem den universellen Frieden in größerer Freiheit festigen. Wir sind uns dessen bewusst, dass die Beseitigung der Armut in allen ihren Formen und Dimensionen, einschließlich der extremen Armut, die größte globale Herausforderung und eine unabdingbare Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung ist.

Alle Länder und alle Interessenträger werden diesen Plan in kooperativer Partnerschaft umsetzen. Wir sind entschlossen, die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien und unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Wir sind entschlossen, die kühnen und transformativen Schritte zu unternehmen, die dringend notwendig sind, um die Welt auf den Pfad der Nachhaltigkeit und der Widerstandsfähigkeit zu bringen. Wir versprechen, auf dieser gemeinsamen Reise, die wir heute antreten, niemanden zurückzulassen […]"

Weiterlesen im Originaldokument der Vereinten Nationen

Der Trierer Stadtrat hat am 14. Dezember 2017 die Musterresolution des Deutschen Städtetags zur Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene verabschiedet, am Tag darauf unterzeichnete Oberbürgemeister Wolfram Leibe das Dokument. Damit hat die Stadt Trier ihr Engagement für nachhaltige Entwicklung erneut bekräftigt.

 
Zuständiges Amt

Ansprechpartnerin

Institution: Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik

Frau Lea Horak
Rathaus - Am Augustinerhof, Büro des Oberbürgermeisters
54290 Trier

Telefon: 0651/718-3002
E-Mail: Kontaktformular
 
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