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Kulturförderrichtlinien der Stadt Trier

Thomas Schmitt
Kulturdezernent Thomas Schmitt

Mit den Kulturförderrichtlinien der Stadt Trier hat der Kulturausschuss am 23. Februar 2016 einen weiteren wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Kulturleitbildes der Stadt Trier geleistet. Dieses Leitbild soll Politik und Verwaltung Orientierung geben und Kulturschaffenden deutlich machen, welche Prinzipien der städtischen Kulturpolitik zugrunde liegen.

Die Stadt hat die Möglichkeit, im Rahmen der verfügbaren finanziellen Mittel Zuschüsse an Dritte zu gewähren. Eine Bezuschussung im kulturellen Bereich ist grundsätzlich eine freiwillige Aufgabe der Stadt Trier, das heißt auch, dass ein Rechtsanspruch auf die beantragte Leistung nicht besteht.

Bereits in der Vergangenheit erhielten viele Vereine sowie Einzelkünstlerinnen und Einzelkünstler Förderungen für Kulturprojekte. Erstmals – und das ist neu – können über den bisherigen Personenkreis hinaus auch Professionelle einen entsprechenden Antrag auf Bezuschussung eines Projektes stellen. Näheres hierzu regelt die Kulturförderrichtlinie der Stadt Trier. Diese sowie die dazugehörigen Antragsformulare können Sie bei Bedarf unter "Downloads" als PDF-Dokumente herunterladen.

Zudem wurde ein Fördertopf eingerichtet, aus dem gemäß eines jährlich festgelegten Mottos Projekte gefördert werden können, das vom Kulturausschuss beschlossen wird. Im Jahr 2020 werden Projekte unter dem Motto "Kulturelle Teilhabe – Grenzen öffnen" besonders gefördert. Die Förderung aus anderen Töpfen bleibt darüber hinaus natürlich bestehen.

In den letzten Jahren wurde Projekte unter den folgenden Mottos gefördert:

2019: Kulturelle Bildung mit dem Schwerpunktbereich Kinder- und Jugendkulturprogramme
2018: Kulturelles Erbe und Stadtkultur, Schwerpunktbereich: Karl Marx
2017: Kulturelle Bildung
2016: Kulturelle Teilhabe