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„Ein Traumspiel“ – Strindbergs Drama über Himmel, Erde, Fegefeuer und die Hölle

Strindbergs Werke sind düster, wie die schwedische Nacht dunkel ist. Und trotz der Botschaft, dass sich die Menschen das Leben zur Hölle machen, stecken in Strindbergs Dramen ein Schimmer von Hoffnung und Lebenssinn. Ganz besonders findet sich diese Hoffnung in „Ein Traumspiel“ wieder. Diese Geschichte bringt Kreuz&Quer gemeinsam mit Ensemble-Mitgliedern des Tanztheater Triers im November im Kasino am Kornmarkt auf die Bühne.

Für die atmosphärische Verstärkung sind die einzelnen Stationen von Liedern der schwedischen Band Kent umrahmt. Für die choreographische Inszenierung der Rahmengeschichte boten Susanne Wessel, René Klötzer und Robert Seipelt vom Tanztheater Trier eine Kooperation an.

„Die Zusammenarbeit mit Kreuz&Quer hat sich in den letzten zwei Jahren entwickelt. Durch ein gemeinsames Projekt haben sich René, Marc-Bernhard und ich uns kennengelernt. Mit der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit beim GrAFiTi-Festival 2014 stellte sich dann in der Folge für uns die Frage, ob man nicht mal ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellen kann. Dann kam der Vorschlag, dass man Strindbergs „Ein Traumspiel“ einer Neuinszenierung zwischen Tanztheater und Schauspiel unterziehen könnte. Das Konzept klang spannend, also war die Kooperation geboren.“ erzählt Suanne Wessel.

„Die Inszenierung von „Ein Traumspiel“ wird eine der erwachsensten Inszenierungen in der 10-jährigen Geschichte von Kreuz&Quer. Noch nie wurde in der Inszenierung eines Stoffes von so klar das Thema der Isolation des Menschen erzählt. Jedoch bleiben wir uns auch treu: Viele versteckte Anspielungen in Farben und Klang werden den Zuschauern die mystische Inszenierung von Traum, Wahr- und Alpträumen zeigen.“ verdeutlichen die neuen Leiter der Theatergruppe Sabine Lamberty und Alexander Kotz.


Aufführungen: Premiere 18.11., 20.11., 24.11., 4.12.2014, Kasino am Kornmarkt 19 Uhr