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Jahresrückblick 2016

Januar

Neun Bewerber
Für die rheinland-pfälzische Landtagswahl am 13. März lässt der Wahlausschuss für den Wahlkreis 25 (Trier) neun Direktkandidaten zu. Der Wahlkreisvorschlag der Piratenpartei wird zurückgewiesen, weil erforderliche Unterlagen fehlen und zu wenige Unterstützerunterschriften vorliegen. (6. Januar)

Lkw mit Elektro-Antrieb
Unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Leibe kommt der Runde Tisch Logistik TriLux zusammen, um über Perspektiven der E-Mobilität in der City-Logistik und im ÖPNV zu diskutieren. Zudem stellt die Firma Orten aus Bernkastel-Kues mit dem ersten voll auf elektrischen Antrieb umgerüsteten Lkw eine Weltneuheit vor. (7. Januar)

Hitliste der Vornamen
Marie und Ben bleiben auch im Jahr 2015 an der Spitze der beliebtesten Vornamen in Trier. Nach der vom Standesamt Anfang Januar vorgestellten Liste gaben 60 frischgebackene Eltern ihrer Tochter den Namen Marie, fünf mehr als 2014. Stand Ben 2014 mit 33 Nennungen bereits an der Spitze, legt der Name mit 45 Nennungen 2015 nochmals an Beliebtheit zu. (12. Januar)

Bildhauer Wu Weishan.Marx-Skulptur aus China
Die chinesische Regierung schenkt Trier als Geburtsstadt von Karl Marx zum 200. Geburtstag des großen Sohnes der Stadt im Mai 2018 eine Karl Marx-Skulptur. Der international renommierte chinesische Künstler Wu Weishan (Foto) kommt nach Trier, um sich vor Ort einen persönlichen Eindruck vom möglichen Standort zu machen. (13. Januar)

Bodenpreise
Die Grundstückspreise sind in den letzten zwei Jahren meist gestiegen. Vor allem im Zentrum und in einigen Neubaugebieten stellt der Gutachterausschuss höhere Richtwerte fest, während Preise in Randlagen meist stabil sind. Mit Abstand am teuersten sind Geschäftslagen in der Fußgängerzone. Bei Neubaugebieten liegt Castelnau mit 300 bis 325 Euro pro Quadratmeter an der Spitze. (26. Januar)

Alles unter einem Dach
Die Abteilung Asyl des städtischen Amts für Soziales und Wohnen zieht in die Eurener Straße 15 nach Trier- West um. Die dortigen Räume sind die neue Anlaufstelle für alles rund um das Thema „Asyl“. (26. Januar)

Boom bei Wohnbaukrediten
Die Bilanzsumme der Sparkasse Trier ist 2015 um rund 63 Millionen auf 4,13 Milliarden Euro gestiegen. Zum Wachstum beim Kundengeschäft tragen vor allem Wohnungsbaufinanzierungen (plus 18,3 Prozent) bei. Als größte Herausforderung nennt Vorstandschef Günther Passek bei der Bilanzvorstellung die niedrigen Zinsen. (27. Januar)

Februar

Ratssaal wird erneuert
Triers historischer Rathaussaal am Augustinerhof erhält eine moderne Konferenz- und Abstimmungsanlage sowie neue Stühle und Arbeitstische. Auch die Sitzanordnung der Ratsmitglieder wird grundlegend geändert. Einstimmig unterstützt der Stadtrat mit diesem Beschluss eine Initiative von Oberbürgermeister Wolfram Leibe. Die Gesamtkosten betragen rund 270.000 Euro. (2. Februar)

Zusätzliche Sozialwohnungen
Um den wachsenden Bedarf an Wohnungen für Flüchtlinge und bedürftige Triererinnen und Trierer zu decken, beschließt der Stadtrat mit großer Mehrheit, Neubauten im sozial geförderten Wohnungsbau zu errichten. Als Standorte werden das Grundstück am Hofgut Mariahof und ein Gelände im Baugebiet „Ober der Herrnwiese“ in Filsch benannt. (2. Februar)

Friedliche Weiberfastnacht
Trotz Regen und Kälte feiern zahlreiche Narren am Fetten Donnerstag auf dem Hauptmarkt. Dabei geht es meist friedlich zu, der Rettungsdienst verzeichnet 22 Einsätze. Das sind fünf weniger als im Vorjahr. Auch die Polizei spricht von einem „ruhigen Einsatz“. (4. Februar)

Neue Elektrobusse
Der Stadtwerke-Verkehrsbetrieb investiert in diesem und im nächsten Jahr insgesamt 1,7 Millionen Euro in drei neue Elektrobusse, die im Öffentlichen Personennahverkehr in Trier eingesetzt werden sollen. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit insgesamt rund 407.000 Euro. (5. Februar)

Bessere Hälfte
Ob jungfräuliche Mutter Gottes, verführerische Geliebte oder liebevolle Mutter – die Kunst- und Kult u rgeschichte kennt das weibliche Geschlecht in vielen Facetten. Einen Überblick bietet die Ausstellung „Die bessere Hälfte“ bis 10. April im Stadtmuseum. (7. Februar)

Vier Millionen für Schulhalle
Die Chancen, die seit September 2014 wegen Baumängeln geschlossene Sporthalle am Mäusheckerweg schnell zu sanieren, sind durch die Förderzusage des Bundesbauministeriums über vier Millionen Euro stark gestiegen. Gegen große Konkurrenz wird das Projekt mit dem Höchstfördersatz bedacht. Für den Teilabbruch und die Wiedererrichtung der Halle rechnet das Rathaus mit Kosten von etwa 6,6 Millionen Euro. Die Stadt muss rund 2,6 Millionen Euro aufbringen. (24. Februar)

Freibadbilanz
Der heiße Sommer 2015 beschert den beiden Freibädern Rekordeinnahmen: Knapp 354.000 Euro Erlöse aus Eintrittsgeldern verzeichnet die Bilanz, die im Bauausschuss vorgestellt wurde. Das bedeutet eine nochmalige Steigerung um zwölf Prozent gegenüber dem bisherigen Spitzenwert von 2013. (24. Februar)

März

OB Wolfram Leibe (2. v. l.) nimmt im Depot des Stadtmuseums die seit über 70 Jahren verschollene Petrus-Skulptur in Empfang. Mit dabei: Restaurator Henning Wirtz (l.), Karl-Heinz Scheurer, Vorsitzender der Trier-Gesellschaft (2.v. r.) und Museumsdirektorin Dr. Elisabeth Dühr (r.). Foto: Stadtmuseum SimeonstiftRückkehrer
Die mehr als 70 Jahre verschollene Petrus-Skulptur des alten Rathauses am Kornmarkt taucht überraschend wieder auf. Die Nachkommen eines Trierer Steinmetzes in Frankreich übergeben sie der Stadt. OB Wolfram Leibe nimmt die Statue im Depot des Stadtmuseums im Beisein von Restaurator Henning Wirtz , Karl-Heinz Scheurer, Vorsitzender der Trier-Gesellschaft, und von Museumsdirektorin Dr. Elisabeth Dühr in Empfang. Mehr als 60 Jahre gehörte die Sandsteinfigur zum Erscheinungsbild des alten Trierer Rathauses. Vom Giebel des historischen Anbaus aus dem späten 19. Jahrhundert wachte der Stadtpatron über den Kornmarkt. (1. März)

Pakt für Flüchtlinge
Die Stadt Trier, vier umliegende Landkreise, die Handwerks- und die Industrie- und Handelskammer sowie die Initiative Region Trier treffen eine Vereinbarung zur Integration von jungen Flüchtlingen in den Arbeitsund Ausbildungsmarkt. Hintergrund ist, dass die Unternehmen in der Region händeringend nach Fachkräften und Auszubildenden suchen, während die jungen Flüchtlinge aus den verschiedenen Krisenländern Arbeit und eine berufliche Perspektive brauchen. (8. März)

Erneuter Erfolg
Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) verteidigt bei der Landtagswahl ihr Direktmandat im Wahlkreis 25 (Trier). Sie holt nach dem vorläufigen Endergebnis 49,6 Prozent der Erststimmen. Udo Köhler, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, kommt auf 25,3 Prozent. Die SPD bleibt bei den Landesstimmen in Trier mit 38,4 Prozent ebenfalls stärkste Kraft und verbessert sich im Vergleich mit 2011. Die CDU verliert 4,1 Prozentpunkte und kommt auf 27 Prozent. (13. März)

Stadtrat live
In Zukunft können die Trierer per Live-Stream die Sitzungen des Stadtrats aus dem dann umgestalteten und modernisierten Rathaussaal im Trierer Bürgerrundfunk OK 54 sowie im Internet live mitverfolgen. Einstimmig fasst die Bürgervertretung diesen Grundsatzbeschluss und folgt damit einem Antrag von CDU, SPD, Grünen, Linken und FDP. (15. März)

Wohnungssanierung
Die Stadt will in den nächsten Jahren massiv in den Erhalt ihrer Wohnungen investieren. Allein zur Sanierung der 120 Wohnungen im Stadtteil Mariahof sind rund sieben Millionen Euro erforderlich. Für das Vorhaben, das 2017 starten soll und vom Amt für Soziales und Wohnen gesteuert wird, fasst der Stadtrat einen einstimmigen Grundsatzbeschluss. Für die Planungsleistungen werden im Haushaltsjahr 2016 insgesamt 163.500 Euro bereitgestellt. (15. März)

Sanierung
Das Jugendzentrum Exhaus wird nach dem Beschluss des Stadtrats für rund 3,6 Millionen Euro saniert, um den Brandschutz und die Barrierefreiheit zu verbessern. Das historische Gebäude weist große Mängel auf, die eine akute Gefahr für die Besucher bedeuten. Daher gelten erhebliche Beschränkungen für die Nutzung. (15. März)

Kunstrasen für Zewen
Der Stadtrat beschließt mit großer Mehrheit die Umwandlung des maroden Zewener Fußballfeldes in einen Kunstrasenplatz. Zuvor hat die Landesregierung einen Zuschuss von 113.000 Euro zu dem Vorhaben in Aussicht gestellt. Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergibt die Förderzusage für den Kunstrasenplatz an OB Wolfram Leibe und die Spielvereinigung Zewen. (15./17. März)


April

Aus für „Nero Hero“
Kulturdezernent Egger sagt das für den Sommer geplante Open Air- Spektakel „Nero Hero“ ab, da die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Abwicklung nicht mehr gegeben seien. Eingeplante Sponsorengelder von 30.000 Euro sind weggebrochen. Als noch schwerwiegender schätzt Egger den „fehlenden politischen Rückhalt“ ein: Die Stadtratsfraktionen von CDU und Grünen äußern die Sorge, dass ein Defizit in einer Größenordnung entstehen könnte, die nicht zu verantworten sei. Zudem wird auf die bisher lediglich 200 verkauften Karten verwiesen. (6. April)

Vorbildlicher Mut
Menschen, die besonderen Mut und Mitmenschlichkeit bewiesen haben, werden von OB Wolfram Leibe und Polizeipräsident Lothar Schömann mit dem Preis für Zivilcourage ausgezeichnet. (15. April)

Dank an Ehrenamtliche
Bei einem städtischen Empfang in den Viehmarktthermen bedankt sich OB Wolfram Leibe bei rund 40 Personen für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz. In seiner Rede würdigt der Oberbürgermeister unter anderem die umfangreiche und kurzfristige Unterstützung für die zahlreichen in den letzten Monaten in Trier angekommenen Flüchtlinge. (21. April)

Ackerland wird Flussaue
Die ökologische Ausgleichsmaßnahme „Monaise“ auf einer rund zwölf Hektar großen Fläche zwischen Sportboothafen und Moselschleuse wird eröffnet. Das Zwei-Millionen- Euro- Projekt des Wasser- und Schifffahrtsamts (WSA) und des Rathauses dient als ökologischer Ausgleich für den Bau der zweiten Schleusenkammer, die 2018 fertiggestellt wird. (21. April)

Siegerentwurf des Planungswettbewerbs zur Umgestaltung der Jägerkaserne in Trier-West.Weichenstellungen
Mit ihrem Planentwurf „Irrbachquartier zwischen Markusberg und Mosel“ gewinnt eine Arbeitsgemeinschaft Berliner Stadtplaner und Landschaftsarchitekten den Gestaltungswettbewerb für die Jägerkaserne und das frühere Busdepot in Trier-West. Die Planer teilen das gut zehn Hektar große Gebiet in drei „Schollen“ auf, die unabhängig voneinander entwickelt werden können. Die Umgestaltung in ein Wohngebiet gehört zu den Schlüsselprojekten des Stadtumbaus Trier-West. Zugleich soll das Quartier durch eine grüne Verbindung zwischen Markusberg und Moselufer aufgewertet werden. (27. April)

Pleite abgewendet
Die Gläubiger der BÜS-Bürgerservice gGmbH haben vor dem Amtsgericht Trier einstimmig dem vorgelegten Insolvenzplan zugestimmt. Damit ist nicht nur der Fortbestand des Unternehmens, sondern auch der Erhalt von rund 270 Arbeitsplätzen sichergestellt. Der Stadtrat sorgt zuvor in einer Sondersitzung für die Neuregelung der vertraglichen und finanziellen Verpflichtungen von Stadt und Bürgerservice. (28. April)

Mai

Marx-Nachfahrinnen zu Besuch
Anne und Frédérique Longuet-Marx, die Ururenkelinnen von Karl Marx, tragen sich bei einem Empfang im Rathaus ins Gästebuch der Stadt ein. Bei ihrem Besuch in Trier übergeben die in Frankreich lebenden Schwestern eine von ihrem Vater Jean Longuet geschaffene und bisher noch nie öffentlich gezeigte Marx-Bronzebüste an das Museum im Geburtshaus ihres berühmten Vorfahren. (8. Mai)

Sperrbezirk neu abgegrenzt
Der Stadtrat folgt mehrheitlich dem Vorschlag der Verwaltung, den Sperrbezirk für Straßenprostitution neu abzugrenzen. Das Gewerbe ist demnach neben der Bitburger auch in der Ruwerer Straße erlaubt, allerdings nur zwischen 22 und 4 Uhr. Zugleich tritt ein baurechtliches Konzept zur Steuerung der Ansiedlung von Bordellen in Kraft. (12. Mai)

Castelnau, die Zweite
Mit dem Quartiersrahmenplan für das Gebiet Castelnau II bringt der Stadtrat ein weiteres großes Konversionsprojekt im Stadtteil Feyen/Weismark auf den Weg. Auf dem ehemaligen militärischen Übungsgelände am Rande des Mattheiser Waldes will die Entwicklungsgesellschaft EGP im Anschluss an das bereits weitgehend bebaute Castelnau I Siedlungsflächen für rund 1800 Menschen schaffen. (12. Mai)

Dr. Bärbel Schulte (Stadtmuseum Simeonstift) betrachtet eine Porträtbüste Kaiser Neros. Der Künstler Wilhelm Vernukken schuf das bemalte Stuckobjekt im 16. Jahrhundert. Die kostbare Leihgabe stammt aus dem Mittelrhein-Museum Koblenz.Blick auf Nero
Unter dem Titel „Kaiser, Künstler und Tyrann“ wird in drei Trierer Museen die erste große Ausstellung über den schillernden römischen Herrscher Nero in Mitteleuropa eröffnet. Mit hochkarätigen internationalen Leihgaben widmet sich das Rheinische Landesmuseum den Lebensstationen Neros. Das Museum am Dom bettet sein Thema „Nero und die Christen“ ein in das Verhältnis des römischen Staats zur Religion und zeichnet die unter Nero einsetzenden Christenverfolgungen nach. Das Stadtmuseum Simeonstift (Foto) beleuchtet die künstlerische Rezeption des Herrschers vom Mittelalter bis in die heutige Zeit. (13. Mai)

Schlammlawine im Busental
Nach heftigem Dauerregen löst sich von einem Hang in Trier-West eine Schlamm- und Gerölllawine und verfehlt die Siedlung im Busental nur knapp. Die Bewohner kommen mit dem Schrecken davon, der Sachschaden hält sich in Grenzen. Auch der Irrbach-Kanal kann die Wassermassen nicht mehr aufnehmen, mehrere Straßen werden überschwemmt. Die Aufräumarbeiten, an denen sich neben der Feuerwehr auch Helfer des Tiefbauamts beteiligen, dauern mehrere Tage. (30. Mai)

Hoher Aufwand für Betreuung
Die jährlichen städtischen Aufwendungen für die Kinderbetreuung sind seit 2005 von gut 16 auf fast 37 Millionen Euro gestiegen und haben sich damit mehr als verdoppelt. Zu Buche schlägt vor allem der Aufbau von Betreuungsplätzen für Kleinkinder bis zu einem Alter von drei Jahren. Für diese Gruppe besteht trotz der verstärkten Anstrengungen noch ein Bedarf von 286 Plätzen. (31. Mai)


Juni

Das Nordbad in den 60er Jahren.60 Jahre Nordbad
Das historische Foto zeigt das Freibad Trier-Nord in den 60er Jahren. Eröffnet wurde es im Juni 1956. Das 60-jährige Jubiläum wird bei leider wenig sommerlichem Wetter mit einem Tag der offenen Tür gefeiert, dessen Programm Trierer Sportvereine gestalten. Das Bad am Moselufer, das werktags bereits ab 6 Uhr geöffnet ist, lebt außerhalb der Ferien von einer treuen Stammkundschaft und punktet mit einer konstanten Wassertemperatur von 24 Grad. Um die Freizeitanlage zu erhalten, sind in den nächsten Jahren kontinuierliche Investitionen in die Bausubstanz und die Technik erforderlich. (4. Juni)

Theateretat deutlich überschritten
Wegen Budgetüberschreitungen des Theaters in Höhe von 1,3 Millionen Euro verhängt der Stadtvorstand eine Haushaltssperre für freiwillige Leistungen des Rathauses. Zugleich beabsichtigt OB Wolfram Leibe, die Finanzen des Theaters durch eine verbesserte Kontrolle wieder in den Griff zu bekommen. (6. Juni)

Eu-Rec vorübergehend stillgelegt
Nach jahrelangen Protesten von Anwohnern aus Pfalzel gegen die von der Recyclingfirma Eu-Rec ausgehende Geruchsbelästigung verfügt die SGD Nord die vorläufige Schließung des im Industriegebiet Trierer Hafen angesiedelten Betriebs. Ende des Monats läuft die Produktion unter strengen Auflagen und mit einem neuen Geschäftsführer wieder an. (7./28. Juni)

Sicheres EM-Erlebnis
Tausende Trierer erleben das Eröffnungsspiel der deutschen Mannschaft bei der Fußball-EM in Frankreich beim Public Viewing auf dem Viehmarkt und in der Arena. Nicht zuletzt wegen der Terroranschläge 2015 in Frankreich gelten strengere Sicherheitsvorkehrungen als bisher: mehr Security-Personal, Videoüberwachung und zwei Reihen Absperrgitter. (12. Juni)

Weichenstellungen im Stadtrat
Nach kontroverser Debatte votiert der Stadtrat mehrheitlich für die Sanierung der Egbert-Grundschule im Gartenfeld für voraussichtlich 2,8 Millionen Euro. In einer weiteren Grundsatzentscheidung sprechen sich die Kommunalpolitiker für das Areal des früheren Polizeipräsidiums an den Kaiserthermen als künftigen Standort der Hauptfeuerwache aus. Die bisherige Alternative Spitzmühle wird nicht weiterverfolgt. (16. Juni)

Doppelt gefeiert
Triers lange Sommernächte: Bei der zweiten Auflage des Musikfestivals Porta³ sorgen Konstantin Wecker, Nils Landgren und Mark Forster für volle Ränge am römischen Stadttor. Eine Woche später feiern die Trierer und viele Gäste aus dem Umland bei leidlich gutem Wetter die 36. Auflage des Altstadtfests. (17.-19./24.-26. Juni)


Juli

Kurt Mazzucco vom Kampfmittelräumdienst untersucht die bei Baurbeiten auf einem Privatgrundstück in der Neustraße entdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.Blindgänger entschärft
Während der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg werden weite Teile der Trierer Innenstadt – zwischen Hauptmarkt, Feldstraße, Ostallee und Südallee – für mehrere Stunden evakuiert und gesperrt. Der 500 Pfund schwere Blindgänger war bei Bauarbeiten im Hinterhof eines Hauses in der Neustraße entdeckt worden. Von der Evakuierung, die über mehrere Tage im Krisenstab unter Leitung von Feuerwehrdezernent Thomas Egger vorbereitet wird, sind circa 6000 Einwohner betroffen. Die Entschärfung der Sprengbombe durch die Experten des Kampfmittelräumdienstes verläuft problemlos. (1. Juli)

Qualifizierter Mietspiegel
In Trier tritt ein neuer qualifizierter Mietspiegel in Kraft. Bürgermeisterin Angelika Birk bezeichnet die 30-seitige Broschüre als ein „Instrument der Rechtssicherheit“ für Mieter und Vermieter, das sie bei der Aushandlung einer angemessenen Miete heranziehen können. Für den Mietspiegel, den ein Hamburger Fachbüro zusammen mit dem städtischen Amt für Soziales und Wohnen ausgearbeitet hat, wurden 1231 Verträge aus den letzten vier Jahren ausgewertet. Die durchschnittliche Nettomiete in Trier liegt demnach bei 6,62 Euro pro Quadratmeter. (1. Juli)

Wieder Doppelspitze am Theater
Um die Budgetüberschreitungen am Theater in den Griff zu bekommen, beschließt der Steuerungsausschuss, dem Intendanten Karl Sibelius die alleinige Verantwortung für die Finanzen seines Hauses zu entziehen. Künftig soll wieder ein Verwaltungsdirektor für die administrativen, organisatorischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten zuständig sein. (7. Juli)

Mehr als 700 Stadtradler
Die Aktion Stadtradeln mobilisiert wieder mehrere Hundert Hobby- und Alltagsradfahrer: Insgesamt sind 709 Teilnehmer in 74 Teams aktiv und legen in drei Wochen trotz des sehr durchwachsenen Wetters 124.001 Kilometer auf dem Velo zurück. Bei der Abschlussveranstaltung im Rathaus werden die Radpilger Heiligkreuz als aktivstes Team ausgezeichnet. (12. Juli)

Zweiter Kita-Anlauf im BU 13
Nachdem der Kita-Neubau im Filscher Baugebiet BU 13 wegen deutlicher Kostensteigerungen beim Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs gestoppt worden war, gibt der Stadtrat mit der Bereitstellung von rund 4,7 Millionen Euro grünes Licht für einen zweiten Anlauf. Bis Anfang 2018 soll das Gebäude auf der Grundlage des zweitplatzierten Entwurfs fertiggestellt werden. (14. Juli)

Weinkönigin aus Syrien
Beim Antrittsbesuch der kommenden Trierer Weinkönigin im Rathaus herrscht besonders großer Medienandrang: Reporter aus dem Inund Ausland wollen die gebürtige Syrerin Ninorta Bahno kennenlernen, die als Ninorta I. die Stadt Trier und ihren Wein in den kommenden Monaten repräsentieren wird. Die 25-Jährige, die vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land geflüchtet war, lebt seit drei Jahren in Trier. (21. Juli)


August

Gräberschändung
Unbekannte besprühen auf dem Hauptfriedhof 28 Grabstätten und vier Stelen mit roter Farbe. Eine so massive Schändung hat es in der Anlage bisher noch nie gegeben. Beigeordneter Andreas Ludwig spricht bei einem Ortstermin von einem „unglaublichen emotionalen Schaden“. Der materielle Verlust beläuft sich auf mehrere 10.000 Euro. (10. August)

Die letzte Rallye
Mit einem Sieg des VW-Piloten Sébastien Ogier verabschiedet sich die ADAC Rallye Deutschland aus ihrem angestammten Zentrum Trier. Seit 2002, mit einer Ausnahme 2013, war Trier alljährlich Gastgeber für die zur Weltmeisterschaft zählende Motorsport- Großveranstaltung, wobei der Showstart und die Siegerehrung vor der Porta Nigra jeweils zu den stimmungsvollen Höhepunkten zählten. Bei einem städtischen Empfang im Frankenturm kritisiert OB Leibe, dass die Stadt in die Entscheidung des ADAC, 2017 nicht mehr nach Trier zurückzukehren, nicht einbezogen wurde und erst aus Medienberichten davon erfahren hat. (18. - 21. August)

Schon während der Umbauarbeiten ist die neue Raumaufteilung im Rathaussaal gut zu erkennen: Die halbkreisförmigen Fraktionsbänke, rechts die Plätze des Stadtvorstands und im Hintergrund die Pressetribüne.Umbau
Der Rathaussaal am Augustinerhof erhält nach 50 Jahren ein neues Mobiliar und eine moderne Technik. Bei Stadtratssitzungen wird künftig nicht mehr per Handzeichen, sondern via Touchscreen abgestimmt. Das Ergebnis wird live auf Monitoren angezeigt. Auch die Sitzordnung verändert sich: Die Bank des Stadtvorstands befindet sich jetzt an der Längsseite. Gegenüber sitzen die Stadtratsmitglieder in drei Reihen, die im Halbkreis angeordnet sind. Zugleich gibt es mehr Plätze für Besucher. (23. August)

Klage gegen Cattenom?
Bei einem Treffen im Trierer Rathaus schließt sich ein breites regionales Bündnis gegen den Weiterbetrieb des grenznahen französischen Atomkraftwerks Cattenom zusammen. Nach dem Vorbild der Initiative der Städteregion Aachen gegen das belgische Atomkraftwerk Tihange sollen Klagemöglichkeiten geprüft werden. An dem Treffen auf Einladung von Oberbürgermeister Wolfram Leibe nehmen neben der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken Kommunalpolitiker aus Rheinland- Pfalz, dem Saarland und Luxemburg teil. (25. August)

Anteilnahme für Erdbebenopfer
Nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien, von dem die Provinz Ascoli Piceno besonders stark betroffen war, übermittelt Oberbürgermeister Wolfram Leibe seinem Amtskollegen in der Partnerstadt, Guido Castelli, die Anteilnahme der Stadt Trier: „Mein tiefes Mitgefühl gilt allen Hinterbliebenen, die bei dem Beben ihre Angehörigen verloren haben. In Gedanken bin ich auch bei den Verletzten, denen ich von Herzen rasche Genesung wünsche.“ Zwar sind in Ascoli selbst keine schweren Gebäudeschäden, geschweige denn Todesopfer, zu beklagen, doch einige umliegende Ortschaften liegen in Trümmern. In Trier werden Spendenaktionen gestartet. (29. August)


September

Zewen bekommt Kunstrasenplatz
Spatenstich in Zewen: Der alte Tennenplatz von 1959 wird in einen modernen Kunstrasenplatz umgewandelt. Die Gesamtkosten liegen bei 690.000 Euro, von denen das Land 113.000 Euro und die Spielvereinigung Zewen 30.000 Euro beisteuern. (1. September)

Theater ums Theater
Die Querelen um das Theater dauern an: Intendant Karl Sibelius – dem die kaufmännische Leitung im Juni entzogen wurde – reist zu einer Verhandlung des Bühnenschiedsgerichts nach Frankfurt am Main, wo die fristlose Kündigung des ehemaligen Schauspielchefs Ulf Frötzschner verhandelt wird. Kulturdezernent Thomas Egger erfährt von dem Termin erst am Morgen davor. OB Wolfram Leibe findet deutliche Worte: „Ich habe die Faxen dicke.“ (5. September)

Rekord bei Museumsnacht
Zur Museumsnacht kommen knapp 9000 Besucher – mehr als jemals zuvor. Im Simeonstift ist die Nero-Sonderausstellung ein regelrechter Besuchermagnet. (10. September)

Durchwachsene Statistik
Die Spielzeitstatistik 2015/16 des Theaters offenbart einen Rückgang der Besucherzahlen unter der Ägide des neuen Intendanten Karl M. Sibelius. 79.452 Zuschauer besuchten die 355 Aufführungen. Dies entspricht einer Auslastung von 65,6 Prozent. Verglichen mit der letzten Spielzeit von Sibelius‘ Vorgänger Gerhard Weber ist dies ein Rückgang von gut 18.000 Besuchern (Spielzeit 2014/15: 97.849 Besucher, Auslastung: 69 Prozent). Beliebt sind vor allem Musicals, wie etwa „Rent“. (13. September)

Weststrecke nimmt Fahrt auf
Ab 2020 sollen wieder Personenzüge auf der Weststrecke fahren. Die fünf neuen Haltepunkte Hafenstraße, Pallien, Trier-West, Euren und Zewen werden von zwei Linien befahren: Die Regionalbahn (RB) 83 pendelt von Montag bis Samstag zwischen Wittlich und Luxemburg-Stadt. Die RB 84 fährt täglich vom Haltepunkt Hafenstraße nach Konz, einige Züge weiter bis Saarburg. (14. September)

Teure Theatersanierung
Die Sanierung des Theatergebäudes kostet zwischen 55 Millionen – in der Minimalvariante – und 111 Millionen Euro in der Luxusvariante. Kulturdezernent Thomas Egger nennt diese Zahlen, die ein Münchner Fachbüro ermittelt hat, vor dem Hintergrund der städtischen Finanzlage „nicht vermittelbar“. (15. September)

Vorbereitungen für Marx-Jahr
Die Vorbereitungen für die große Sonderausstellung anlässlich des 200. Geburtstags von Karl Marx im Jahr 2018 laufen auf Hochtouren. Vom 5. Mai bis 21. Oktober 2018 sollen rund 500 Exponate auf einer Gesamtfläche von rund 1600 Quadratmetern gezeigt werden. (21. September)

Simone Mattedi von der kplan AG und Architekt Peter Hardt (v. l.) übergeben den „Schlüssel“ der neuen Feuerwache an OB Wolfram Leibe (r.). Mit ihm freuen sich Feuerwehrchef Herbert Albers-Hain (3. v. l.), SWT-Vorstandsmitglied Arndt Müller (3. v. r. ) und Dezernent Thomas Egger (2. v. r.). Foto: Matthias AndersSchlüsselübergabe
OB Wolfram Leibe erhält den „Schlüssel“ für das fertiggestellte Brand- und Katastrophenschutzzentrum (BKSZ) in Ehrang. Rund 12,6 Millionen Euro hat das über 4500 Quadratmeter große Gebäude, das von der Berufsfeuerwehr und dem Technischen Hilfswerk genutzt wird, gekostet. Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer besucht die Einweihungsfeier einer der modernsten Feuerwachen des Landes. Über 10.000 Menschen erkunden das BKSZ bei einem Tag der offenen Tür, an dem Führungen und Präsentationen auf dem Programm stehen. (24. und 25. September)

Haushalt eingebracht
Bei der ersten Sitzung des Stadtrats in dem mit neuen Möbeln, veränderter Sitzordnung und moderner Technik ausgestatteten Rathaussaal bringt OB Wolfram Leibe den Haushaltsentwurf für 2017/18 ein. Um die Einnahmen zu erhöhen, plant er unter anderem die Erhöhung der Grundsteuer und die Wiedereinführung der Kultur- und Tourismusabgabe. (29. September)


Oktober

Vorfreude auf Special Olympics
OB Wolfram Leibe, Sportdezernent Andreas Ludwig und Karl-Heinz Thommes, Präsident von Special Olympics Rheinland-Pfalz, unterzeichnen eine Vereinbarung, die Trier die Austragung der Special Olympics Rheinland-Pfalz, eine große Sportveranstaltung für Menschen mit und ohne Behinderung, sichert. Vom 12. bis 14. Juni 2017 erwartet die Stadt über 3000 Teilnehmer. (5. Oktober)

OB Leibe heißt Großherzog Henri und seine Familie in der Nero-Ausstellung im Landesmuseum willkommen.Hoher Besuch
Der luxemburgische Großherzog Henri besucht mit seiner Frau Maria Teresa und Erbgroßherzog Guillaume samt Gattin Stéphanie die große Nero-Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum. Begleitet werden sie unter anderem von Oberbürgermeister Wolfram Leibe und dem Honorarkonsul Luxemburgs, Klaus Jensen. Bis zum Ende der Ausstellung Mitte Oktober kommen über 272.000 Besucher aus der ganzen Welt nach Trier, um die Nero-Schau in drei Museen zu sehen. (5./16. Oktober)

OB in Japan
OB Wolfram Leibe und sein Amtskollege Shinji Takami betonen in Triers japanischer Partnerstadt Nagaoka den Willen, die seit zehn Jahren bestehende Städtepartnerschaft vor allem in den Bereichen Bildung und Forschung weiterzuentwickeln und erfolgreich fortzuführen. Bei seinem mehrtägigen Aufenthalt in Nagaoka trifft der OB mit japanischen Vertretern aus Politik und Tourismus zusammen. (6. bis 10. Oktober)

Diskussion um Marx-Statue
Bei seinem Antrittsbesuch bezeichnet der chinesische Generalkonsul Shunqing Wang die Karl Marx-Statue, die China Trier zum Marx-Jahr 2018 schenken möchte, als freundschaftliche Geste. In Trier gibt es Diskussionen über deren Größe. Die Statue soll über sechs Meter hoch sein und auf dem Simeonstiftplatz mit Blickkontakt auf das Wohnhaus von Marx stehen. (21. Oktober)

Brand im Jugendamt
Ein Feuer im Jugendamt verwüstet Büros des Allgemeinen Sozialen Dienstes. Dabei werden viele Akten zerstört. Bürgermeisterin Angelika Birk spricht von einem „Angriff auf das Jugendamt“. Später stellt sich heraus, dass der Brand gelegt wurde, um Spuren eines Einbruchs zu verwischen. (21. Oktober)

Offener Rathaussaal
Rund 300 Bürger erkunden bei einem Tag der offenen Tür den neu gestalteten Rathaussaal und kommen hierbei auch ins Gespräch mit OB Wolfram Leibe. Vor allem die moderne Konferenzanlage und die denkmalpflegerischen Erläuterungen zu Saal, Gebäude und dem wieder heimgekehrten Stadtpatron Petrus stoßen auf großes Interesse. (22. Oktober)

Vier Millionen Euro vom Land
Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergibt OB Wolfram Leibe Förderbescheide über rund vier Millionen Euro für städtebauliche Projekte. Das Geld wird unter anderem dazu genutzt, um die Gneisenausiedlung, den Ehranger Ortskern und die Kaiser-Wilhelm- Brücke aufzuwerten. Außerdem sollen an der Luxemburger Straße Grundstücke gekauft werden, um Straßen, Fußwege und Grünflächen anzulegen oder auszubauen. (24. Oktober)

Theater noch tiefer im Minus
Das Theater rutscht – vor allem wegen des Engagements externer Künstler – noch tiefer ins Minus als bislang bekannt war. Zu dem Fehlbetrag von 1,3 Millionen Euro für das laufende Jahr kommt ein weiteres dickes Minus in Höhe von einer Million Euro. Kulturdezernent Thomas Egger sagt, die Theaterfinanzen seien „völlig aus dem Ruder gelaufen“. Der OB fragt „wann endlich jemand die Verantwortung übernimmt“. (24. Oktober)

Neue Räume für Seniorenbüro
OB Wolfram Leibe und Bürgermeisterin Angelika Birk besichtigen die neuen Räume des Seniorenbüros im Haus Franziskus. Derzeit wird das Kutscherhaus im hinteren Gebäudeteil genutzt. Der Umzug war nötig, nachdem die Räume im Turm Jerusalem zu klein geworden waren. (25. Oktober)

Egger rückt von Sibelius ab
Die Missstände und das millionenschwere Defizit des Theaters veranlassen Kulturdezernent Thomas Egger dazu, von Intendant Dr. Karl M. Sibelius abzurücken. Eine Trennung von ihm sei „unausweichlich“. Seinen eigenen Rücktritt lehnt Egger ab, vielmehr möchte er daran mitarbeiten, „den Karren aus dem Dreck zu ziehen“. (26. Oktober)


November

Die neugotische Kapelle auf dem Hauptfriedhof sieht nach der von der Trier-Gesellschaft initiierten und dank vieler Spenden aus der Bürgerschaft ermöglichten Sanierung wieder aus wie neu.Neugotisches Kleinod
Die 1870 erbaute neugotische Kapelle auf dem Hauptfriedhof steht der Öffentlichkeit nach einer aufwendigen Restaurierung dank der Trier-Gesellschaft wieder zur Verfügung. Für die denkmalgerechte Renovierung des Gebäudes sind zunächst 400.000 Euro veranschlagt, jedoch erweisen sich die tatsächlichen Schäden als so gravierend, dass die Kosten 600.000 Euro betragen. (2. November)

Tempo 20 vor der Basilika
Der Bauausschuss befürwortet ein Konzept zur Verkehrsberuhigung, das unter anderem Tempo 20 auf dem Basilika- Vorplatz vorsieht. Es geht auf einen Stadtratsantrag der Grünen zurück und beinhaltet des Weiteren eine Tempo 30-Zone in dem besonders stark von Schülern frequentierten Viertel um Dewora- und Sichelstraße sowie für das Gebiet rund um die Tufa. (3. November)

Sibelius-Ära beendet
Die nur 15-monatige Ära von Intendant Dr. Karl M. Sibelius am Theater ist beendet: Mit einer deutlichen Mehrheit beschließt der Stadtrat die vorzeitige Auflösung des Dienstverhältnisses zum Monatsende. Sibelius erhält eine Abfindung von 300.000 Euro. Ein Bericht des Rechnungsprüfungsamts hatte eklatante Defizite des Theaters unter seiner Führung offenbart. Laut OB Leibe seien jetzt alle Bemühungen darauf ausgerichtet, mit neuen Perspektiven das Theater wieder nach vorne zu bringen und seine Existenz zu sichern. (17. November)

Neu gestaltete Zulassungsstelle
Nach 18 Monaten Umbau im laufenden Betrieb erstrahlt die Kfz-Zulassungsstelle der Stadt und des Landkreises Trier-Saarburg in der Thyrsusstraße in neuem Glanz. Statt im lauten Großraumbüro können die Trierer ihr Auto künftig in freundlich gestalteten Einzelbüros ab- und anmelden. Weitere Neuerung: Termine können jetzt online vereinbart werden. (22. November)

Preis für Franz Müntefering
Der frühere SPD-Bundesminister, Vizekanzler und ausgewiesene Sozialexperte Franz Müntefering (76) erhält als Auszeichnung für sein Lebenswerk den mit 10.000 Euro dotierten Oswald von Nell-Breuning-Preis der Stadt Trier 2017. Müntefering habe in führenden politischen Ämtern über Jahrzehnte mit seinem ausgeprägten sozialen Bewusstsein stets handlungsorientiert herausragende sozialpolitische Akzente gesetzt, begründet OB Wolfram Leibe die Entscheidung des Preisgerichts. (24. November)

Ortsumfahrung fertig
Nach gut zweieinhalb Jahren Bauzeit ist die Ortsumfahrung Ehrang freigegeben: Der Verkehr zwischen Kordel und Trier rollt nun über die fertiggestellte Trasse der B 422, durch den Kreisel an der Einmündung Kyllstraße und über die neue Kyllbrücke. Während diese 900.000 Euro teurer ist als geplant, hat die Stadt beim Straßenbau eine Million Euro eingespart. (25. November)


Dezember

Wochenmärkte im Fokus
Der Wirtschaftsdezernatsausschuss diskutiert ein Konzept zur Weiterentwicklung der Wochenmärkte. Schwachpunkte sind unter anderem ein tristes Erscheinungsbild und das zu gleichförmige Warenangebot. Verbesserungen seien durch mehr regionale Produkte und ein einheitliches Marketing möglich. (1. Dezember)

Die Plakate sind an Bauzäunen angebracht, die auf den einen Seiten großformatige Porträts von Flüchtingen zeigen und auf den anderen Seiten Banner mit Trierer Bürgerinnen und Bürgern.Gesicht zeigen
Die Ausstellung „Willkommen in Trier“, die Porträts von Flüchtlingen und Trierer Bürgerinnen und Bürgern zeigt, die sie willkommen heißen, wird von Bürgermeisterin Angelika Birk auf dem Viehmarkt eröffnet. (5. Dezember)

Dezernent Egger abgewählt
Mit 48 Ja-Stimmen und fünf Enthaltungen wählt der Stadtrat den hauptamtlichen Beigeordneten Thomas Egger (SPD) ab. Die SPD hatte den Abwahlantrag infolge der monatelangen Querelen um das Trierer Theater, das ein millionenschweres Defizit aufweist, gestellt. (12. Dezember)

Neustart am Theater
OB Wolfram Leibe und das neue siebenköpfige Leitungsteam des Theaters präsentieren die Strategie des Dreispartenhauses für die nächsten Monate. Diese beinhaltet unter anderem Einsparungen aller Sparten und eine Marketing-Offensive, um möglichst viele Bürger als Zuschauer zu gewinnen. Die Intendantenstelle soll im Frühjahr 2017 ausgeschrieben werden. (14. Dezember)

Haushalt verabschiedet
Mit großer Mehrheit verabschiedet der Stadtrat den Doppelhaushalt für 2017/18. Geld fließt unter anderem in den Wohnungsbau, Kitas, Schulen und Sport sowie in Straßen und den Gewässerschutz. (15. Dezember)

Marx-Statue
Baudezernent Andreas Ludwig präsentiert den Entwurf einer Karl Marx- Statue des renommierten Künstlers Wu Weishan, die China Trier zum Karl Marx-Jubiläum 2018 schenken möchte. (19. Dezember)

Fotos Jahresrückblick: Presseamt, Vincenzo Laera, www.franz-muentefering.de, AG Machleidt/Sinai/Winkelmüller, Stadtarchiv/Schneider, Stadtmuseum

 
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