trier.de - zur Startseite
Zur Startseite von trier.de

07.06.2019

Trierer Pfadfinder packen im Wildgehege Weisshauswald mit an

Pfadfinder aus Pfalzel und Euren erledigen wichtige Arbeiten im Wildgehege des Weisshauswalds.
Pfadfinder aus Pfalzel und Euren erledigen wichtige Arbeiten im Wildgehege des Weisshauswalds. Foto: Revierförsterei Weisshaus/Pfalzel

(gut) Pfadfinderinnen und Pfadfinder von den Stämmen Pankratius Sauerzapf von Sulzbach (Pfalzel) und Tempelherren (Euren) packten im Wildgehege des Weisshauswalds drei Tage lang mit an, um das beliebte Ausflugsziel zu verschönern. Der Einsatz fand im Rahmen der „72- Stunden-Aktion“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) statt, bei der in diesem Zeitraum verschiedene Projekte umgesetzt wurden.

Die Pfadfinder waren vor allem im Mufflongatter im Einsatz. Hier bauten sie unter fachkundiger Anleitung mehrere Kleingatter in den Hang, die als Erosionsschutz dienen und in die Sträucher gepflanzt werden sollen. Für die Wildschafe dienen diese als Windschutz, für die Vögel sind sie ein neues Kleinbiotop und bei Starkregen gibt es weniger Erosion im Hang. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer schleppten hierfür Zaunelemente und schwere Pfähle in den Hang. Zudem fuhren sie viele Schubkarren mit Mutterboden in die Kleingatter, damit die neuen Sträucher besser anwachsen. Auch räumten sie viele Äste von den Wildwiesen weg, damit für die Mufflons mehr frisches Gras wächst und sie befreiten die Wiese von Brennnesseln.

Im Rotwildgatter statteten die Pfadfinder Bäume mit einem Schutz aus und für die Reparatur des Innenzauns im Damwildgatter waren schwere Pfähle durch den Hang zu schleppen. Försterin Kerstin Schmitt, die das Wildgehege Weisshauswald betreut, zeigte sich begeistert, waren diese Arbeiten doch nur mit einer großen Zahl von Helfern machbar, wie sie erläutert. Schmitt: „Die Pfadfinder haben den Lebensraum für die Zootiere, aber auch für einige Wildtiere, sehr verbessert.“ Auch hätten die Vorarbeiten für dringende Reparaturarbeiten dem Forstrevier neue Möglichkeiten verschafft. Freiwillige, die im Wildgehege anpacken wollen, können sich bei Kerstin Schmitt unter 0160/5846368 melden.

  • Unter Downloads finden Sie das zur Veröffentlichung freigegebene Foto in hoher Auflösung. Bitte geben Sie als Bildnachweis Revierförsterei Weisshaus/Pfalzel an.

Archiv

Pressemitteilungen nach Zeitraum filternZeige Artikel von


bis


Downloads

 
Druckhinweis: Standardmäßig werden Hintergrundbilder/-farben vom Browser nicht ausgedruckt. Diese können in den Druckoptionen des Browsers aktiviert werden.