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06.11.2018

Motor und Ideengeber der Partnerschaft Trier-Ascoli

Oberbürgermeister Wolfram Leibe begrüßt Giovanni Cipollini (rechts) im Juni bei der Eröffnung des Altstadtfests.
Oberbürgermeister Wolfram Leibe begrüßt Giovanni Cipollini (rechts) im Juni bei der Eröffnung des Altstadtfests.

Mit Trauer und großer Bestürzung ist in Trier am Freitag die Todesnachricht von Dottore Giovanni Cipollini aufgenommen worden. Cipollini, ehemaliger Direktor für Kultur und Tourismus in Triers italienischer Partnerstadt Ascoli Piceno, war seit 1981 mit der Aufgabe betraut, die partnerschaftlichen Beziehungen über die Alpen zu pflegen und zu fördern. Zahlreiche Veranstaltungen kultureller Art trugen in Ascoli und Trier seine Handschrift. Dabei galt er in über 30 Jahren als Ideengeber, Organisator und unermüdlicher Ansprechpartner, wenn es um die Belange der Städtepartnerschaft mit Trier ging.

Cipollinis großes Engagement und die herausragenden Verdienste um die Städtepartnerschaft zwischen beiden Städten zeichnete der damalige Bundespräsident Horst Köhler im Jahr 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande aus, der Trierer Stadtrat ehrte ihn mit dem Ehrenbrief der Stadt Trier. Bereits ein Jahr nach Gründung der Trierer Ascoli Piceno- Gesellschaft im Jahr 2001 wurde er zu deren Ehrenmitglied ernannt.

Auch nach seinem Ruhestand blieb Giovanni Cipollini ein verlässlicher Partner in allen organisatorischen Angelegenheiten, zum Beispiel bei den jährlichen Italienfahrten der Ascoli Piceno Gesellschaft Trier zur „Quintana", dem mittelalterlichen Ritterturnier in Ascoli. Zur Feier des 60-jährigen Partnerschaftsjubiläums im Juni diesen Jahres besuchte er Trier zum letzten Mal und trug sich im Beisein von Oberbürgermeister Wolfram Leibe und vieler Ratsmitglieder auf der Hauptmarktbühne öffentlich ins Gästebuch der Stadt ein.

„Die Partnerschaft zwischen Trier und Ascoli ist durch diese selbstlose und unermüdliche Arbeit in vielfältiger Weise bereichert worden. Giovanni Cipollini war der Motor dieser kommunalen Verbindung", so Oberbürgermeister Leibe. „Der Mann, dem die Städtepartnerschaft eine Herzensangelegenheit war und der sich hier so wohl fühlte, dass er sich als Bürger der Stadt Trier bezeichnete, wird vielen Triererinnen und Trierern unvergessen bleiben. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie."

 
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